skandiren können. Es kommen in der Anthologie mehr als sechsEpigramme, in Hexametern und Pentametern vor, in welchen allender Name Euripides befindlich ist.
Freilich bemerkt Lölius Rhodiginus °, daß die vorletzte Sylbein diesem Namen vom Sidonius Apollmaris lang gebraucht werde:
Orcliel'tram ^uatit alter Luri^)itlo8.^puä louom ciuoczuo, setzt er hinzu, i«1 i^isum invenias:
Xaltz- /i^X«/^k^Xoi? 'L^tziiktöiz ^aXoicrti',
8unl, fahrt er fort, «.zu! eorri^iant lum Araoeo tum lall»«; ullneo:
I^uIIa ac-talv tua, Luripicles, ruonuinoiita ^eriliunt.Aber in dem Verse des Ion ist ja die vorletzte Sylbe kurz, und diedritte von der letzten ist lang, eben wie in allen den gedachten Sinn-gedichten der Anthologie. Sogar der Lirgilische NerS:
Lola 8opliocleo — — —konnte eben so gut hcisscn:
Lola !5urij»ic1vo — — —Hiesse es, wie beim Sidonius ^uri^äcü-; so gienge der Name freilichin keinen Hexameter.
verschiedene Beinamen die man ihm gegeben hat ) „Er„wird, sagt Suidas , wegen seiner Süßigkeiten die Diene genannt."— Der ungenannte Biograph Hiebt eine andere Ursache an: „weil er„sich von allen das Schönste und Beste auszulcsen gewußt habe."
phrynichus Arabius in seinen Büchern ^0-5,-5^? il«i-«o->'.!^?,wovon sich.ein Auszug beim phonus findet", nennt den Aeschylus
rov /^^>a>,o>^uvor«ro?', den Sophokles ziX'vx'uv, und den tLuri-
pides Itcii-o'o^ov.
Wider diesen Zunamen des Süßen, wenn er ihm wegen der Lieb-lichkeit seiner Nerse wäre beigelegt worden, ließe sich eine Anmerkungdes Muretus °" anführen. Dieser bemerkt es als eine von den an-stößigsten Harten der Rede, wenn der nämliche Mitlautcr sehr oftund nahe hinter einander vorkommt. Er führt zum Beispiele folgendeVerse aus der Medea des Euripides an, wo jene dem Jass» vor-wirft, er sey durch ihren Beistand allein gerettet worden:
° I.. XXIV. c. 10.
°° ?. 324. oa. ^tn-->. «c/.otti, 1ko3>
°°° l.ecl. V»r. I/. I. c. 15.