Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
Seite
366
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366 Sophokles.

in seinem Alter solch ein Pferd gewesen sey; sondern auf das Gleich-nis; zu Anfange der Elektra/ wo Oreft sagt:

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Fehler der neuen Literarorcn in der Erzählung seines Le-bens.) Barnesius ° verficht die Worte des Scholiastcn ganz falsch,in welchen gesagt wird, daß die Komödicnschrcibcr den Sophoklesunangetastet gelassen hal'cu: o-' -v^o ruv x^-^v^^o?

«u?kt^^, 1UV o°vök Gk/ic<^c>>c>>kc>Ti; w^ocrxo/>.kvi»>v.

Fragment cincr Ucbcrsetzung vom Ajax des Sophokles .

Erster Auszug,erster Auftritt.Minerva.

Wie ich dich schon oft, Sohn des Laertes, dem Feinde den Vor-theil abzujagen schlau bemüht erblickte; so erblicke ich dich auch jetzt,hier unter den SchiffSgczeltcn des Ajax, am äußersten ihm anvertrau-ten ende des Lagers. Tu spähst, und spürst, und zählst, und missestalle seine frischen Tritte, um zu wissen, ob er drinnen, oder nichtdriuncn ist. Wie wohl leitet dich gleichsam der untrügliche Geruchdes lakonischen Windspiels! Er ist wieder drinnen, der Mann! Schweißrinnt ihm von dem Antlitze, und Blut von den mörderischen Händen.WaS siehest du noch so scharf nach dieser Thür? Tu darfst mir nursagen, warum du dir diese Mühe giebst; und du kannst von miralles erfahren.

Ulysses. O Stimme MincrvenS, mir wertheste unter den Göttern!Tcnn nur allzuwchl, ob du gleich unsichtbar bist, kenne ich deineStimme; und mein Geist ist bekannter mit ihr, als mit dem ehernenKlänge der lyrrhenischcn Trommele! Wie solltest du cS nicht wissen,daß ich dieses feindseligen MauncS, des Ajax wcgcn, mich hier h-rum-

° lu Vilil K/tt j>. IV.