Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
Seite
395
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Ucbcr die ^rciijcn der Mahlerey und Poesie.

2. So groß und schrecklich cr aber auch die körperlichen Schmer-zen seines Hcldcn machte, so fühlte cr es doch sehr wohl, daßsie allein nicht hinreichend wären, einen merklichen Grad desMitleids zu erregen. Er verband sie daher mit andern Uebeln,die gleichfalls für sich betrachtet nicht besonders rühren konnten,die aber dnrch diese Aerbindung einen eben so melancholischenAnstrich erhielten, als sie den körperlichen Schmerzen binwicdcr-mn mittheilten. Diese Uebel waren, völlige Beraubung dermenschlichen Gesellschaft, Hunger und alle Unbequemlichkeiten desLebens, welchen man unter einem rauhen Himmel in jener Be-raubung ausgesetzet ist." Man denke sich einen Mensche» in

«) Wenn der Chor das Elend des Philoktet in dieser Verbindung be^trachtet, so scheinet ihn die hiilslosc Einsamkeit desselben ganz besonders zurnhrcn. In jedem Worte hören wir den qeseNia.cn Griechen. Ueber einevon den hichcr gehörigen Stellen habe ich indes; nicincn Zweifel. Sie ist die:(v, SM-20Z.)!

rl?' cz'xutzuv,Xttxc>z>kli-i»'« -cac-' iji i^-oi'oi' wi-rti^zcov

Die gemeine Winshemsche Übersetzung giebt dieses so:VeiUis expoMu» ^- peilidu» cii>UU8?>nll»in coili»ii>!Uorem

Xee viciiium utl»m s-illvm inlUniii luilienü, ünutt >iuei» gemiluni »uiluum

<Zri>vem<iue se eruenlum

Liieret.

Hiervon weicht die intcrpolirte Ucbcrsctzung des Th. Johnson nur in denWorten ab:

VIn ii>se venli« erst exiivtilUL, tiimum xrilcluin 110» lallen»,

Kec <iuen<>ui»m iiutizenilrum,

>ee mulnni vicinnm, -tpuit ciuem »Ivrsret

Veliementer ectücem

LilNAuineum worlium, »niluo xemilu.Man sollte glauben, cr habe diese veränderten Worte ans der gebundenenUcbcrsctzung dcs Thomas Naogcorgus cntlchnct. ?cn» dicscr (scin Wcrk istschr selten, und Fabricius sclbst hat cs nur aus dcm Oporinschcn Büchcrvc»zcichnissc gekannt) drnckt sich so aus:

u>>> exsiuNlu» fuit

VeiUiü ipse. l!r!lilu»i s>rmum !>»»>> Iiillie»»,?<eo <l»viiq»!>w ii»Iige»»m, nee vet Miilui»