lieber die Grenzen der Mahlerey uiid Poesie.
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von ihr empfunden haben, als daß sie nicht auch in seiner Be-schreibung mehr vorstechen sollte. Zch habe gesagt: es war ihrdie Zeit nicht, diese Verstrickung auszumahlen. Nein; ahcr eineinziges Wort mehr, würde ihr in dem Schatten, worinn sieder Dichter lassen mußte, einen sehr entscheidenden Druck viel-leicht gegeben haben. Was der Artist, ohne dieses Wort ent-decken konnte, würde der Dichter, wenn er es bey dem Artistengesehen hätte, nicht ohne dasselbe gelassen haben.
Der Artist hatte die dringendsten Ursachen, das Leiden desLaokoon nicht in Geschrey ausbrcchcn zu lassen. Wenn aberder Dichter die so rührende Verbindung von Schmerz und
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Krali» «»Nil. reee»?-. <Z»a»Io prieeia»»»^ ergo ett
Ingenia, iliil cilioviü exlenllere k»!a ladore,
«Ziiam sttsl»!. »r>v« in.inem exleiolere luxiim.(v. l>eo<Iexarii » «Ziiereu ?»rrill:o Poem-Uum II. p. L?.) Auch t-inilerhat dieses Gedicht, nebst ander» des Sadolcls, seiner bekannten Lammlun.z(veiie. ?oe>. ilniorum parie ->>>. i>. S82.) mit einverleibe!; allein scl'r sehlcrhaft. Für >>ini (v. 14.) licset er vivi; für errsnl (v. 1ö.) or-im, u. s, w.Lesüngs Werke vi. 27