Ueber die Grenzen der Mahlerey und Poesie.
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von der Helena, sie habe ein Mahl zwischen den Slugcnbraunen gehabt: »»-lilm i,»er >Iuo luneroiliit kalivittem. Das war doch wohl nichts schönes?Ich wollte, daß die Französin ihre Meinung darüber gesagt hatte. MeinesTheiles halte ich das Wort not» hier für verfälscht, nnd glaube, daß Darcsvon dem reden wollen, was bey den Griechen ^.ko-o>z^i_»zv und bey den La-teinern Aiiibeiis, hieß. Die Zlugcnbrauncn der Helena, will er sagen, liessennicht zusammen, sondern waren durch einen kleinen Zwischcnraum abgesondert.Der Geschmack der Alten war in diesem Punkte verschieden, Einigen gefielein solcher Zwischenraum, andern nicht, (luniu» xilUur«, v,->. »b. in.cap. S. i>. 2jS.) Anakrcon hielt die Mittelstrassc; die Zlugcnbrauncn seinesgeliebten Mädchens waren weder merklich gctrcnnct, noch völlig in einanderverwachsen, sie verliesse» sich sanft in einem einzigen Punkte. Er sagt zudem Künstler, welcher sie mahlen sollte. (d>>. ss.)
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Nach der Lesart des Pauw, ob schon auch ohne sie der Verstand der nehm,liehe ist, und von Henr. Stephans nicht verfehlet worden:
Supercilii nigrsntes
Ulkerimins nee nrcus,
LonkuntlUo neo illos:
Seit ^jnnse 51c ut sncens
vivorlium reliittluss,
gusle «-sk cvriüu ipN.Wenn ich aber den Sinn des Dares getroffen hätte, was mußte man wohlsodann, anstatt des Wortes nolam, lesen? Vielleicht morsm? Denn so vielist gewiß, daß mor» nicht allein den Verlauf der Zeit ehe etwas geschieht,sondern auch die Hinderung, den Zwischcnraum von einem zum andern, bedeutet.
LZo iniluiel» moiNium ^aoe»m mors,wünschet sich der rasende Herkules bcvm Scncca, (v. 12l5.) welche StelleGronovius sehr wohl erklärt: Vvtae le meGum ^jac>-ru inier <Zu»ü 8>i»pls-gsiles, Marum velnt morsm, iiupeaimenlum, vdicem; ijui moretur,vetet sut t-uis »reis con^jungi, sut rursus iliktialii. So heisscn auch beyeben demselben Dichter l»ei-rloruiu mors, soviel als ^unctur«. (Leliroztlt-ruji»>! v. 76S. ru^ekt.)