Ucbcr die Grenze» der Mahlerey und Poesie.
Mit dem Schrecklichen scheinet sich das Eckclhaftc »och inni-ger vermischen zu können. Was wir das Gräßliche nennen,ist nichts als ein cckclhaftcs Schreckliche. Dem Longin nuß-fällt zwar in dem Bilde der Traurigkeit beym Hesiodus,«- das6X ^I^xv ^^-Xt pxov; doch mich dünkt, nicht sowohlweil cs ein ccklcr Zug ist, als weil eö ein bloß cckler Zug ist,der zum Schrecklichen nichts beyträgt. Denn die langen übcrdie Finger hervorragenden Nägel, (^«x^o«, <5' «i-^x«? x^v«"'-o-tv -^?r^o-«v) scheinet er nicht tadeln zu wollen. Gleichwohlsind lange Nägel nicht viel weniger cckcl, als eine flicsscndcNase. Aber die langen Nägel sind zugleich schrecklich; denn siesind cs, welche die Wangen zerfleischen, daß das Blut davonauf die Erde rinnet:
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Hingegen eine flicsscndc Nase, ist weiter nichts als cine flicsscndcNasc; und ich rathe der Traurigkeit nur, das Maul zuzuma-chen. Man lese bey dcm Sophokles die Beschreibung der ödenHöhle des unglücklichen Philoktet. Da ist nichts von LebcnS-mittcln, nichts von Bcaucmlichkeitcn zu sehen; ausser eine zcr-
vs Nie sun: Iier lock» ^vere clollotl >v!ll> molleU gre-lsc, l,o^v,I(!ret>Nie ^ello^v »lutt ok IZucliu: Ix-r face, vliicli «Uoii« like liiv poU«I>e<Ie>ion>-, vss Iiesulikallv v»rio>l villi spul« of r^>> euilU, iinck ani>e»r<!>IUlce Nie curliliu «5 Ulv niglU >><-sn!lngIe(I ^>^> 5l!>>»: si»i»klu>I
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<i) Ilktzi. r>jic>v>;, r^/i.« ». tS. eUU. r. tiiüri^e) Seul. Uercul. v. SKS.