Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
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522
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Laokoon.

Und Ovid läßt ihn zuletzt die Zähne in seine eigene Gliedersetze», um seinen Leib mit seinem Leibe zu nähren.

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t^«i.^>il; <^ Insvlix nilunvnclo ooi^ius alvliat.Nur darum waren die häßlichen Harpycn so stinkend, so un-flätig, daß der Hunger, welchen ihre Entführung der Speisenbewirken sollte, desto schrecklicher würde. Män höre die Klagedes Phineus, beym Apollonius:^

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Ich mochte gern ans diesem Gesichtspunkte die cckcle Einführungder Harpycn beym Virgil entschuldigen; aber es ist kein wirk-licher gegenwärtiger Hunger, den sie verursachen, sondern nurein instchcnder, den sie prophczcycn; und noch dazu löset sichdie ganze Prophczcyung endlich in ein Wortspiel auf. AuchDante bereitet uns nicht nur auf die Geschichte von der Vcr-hungcrung des Ugolino, durch die cckclhafteste, gräßlichste Stel-lung, in die er ihn mit seinem ehemaligen Verfolger in derHölle setzet; sondern auch die Nerhungcrung selbst ist nicht ohneZüge des Eckels, der uns besonders da sehr merklich überfällt,wo sich die Söhne dem Aater zur Speise anbieten. In derNote will ich noch eine Stelle aus einem Schauspiele von Bcau-mont und Flctchcr anführen, die statt aller andern Beyspielehätte seyn können, wenn ich sie nicht für ein wenig zu über-trieben erkennen müßte.»-

^rson-mt. Ub. II. v. 226-33.m) 'riill Le»-Vo>ilss ^et. III. Le. I. Ein französischer Seeräuberwird mit seinem Schiffe an eine wüste Insel verschlage». Habsucht und Neidcnizwcven seine Leute, und schafft» ei» Paar Elende», welche ans dieser I'iisclgeraume Zeit der äussersten Noth ausgesetzt gewesen, Gelegenheit, mit deinSchiffe in die See zu stechen. Alles Borrathcs von Lebensrnittel» sonach