8 Pope ein MetaPhysiker!
genden Dreyzehn noch einen antreffen wird, welcher in dieserAbsicht in Betrachtung gezogen zu werden verdiente.
Die Ordnung nach welcher ich sie hersetzen will, ist nichtdie Ordnung, welcher Pope in dem Vortrage gcfolgct ist. Son-dern es ist die, welcher Pope im Denken muß gcfolgct scyn;wenn er anders einer gefolgt ist.
Erster Satz.
Von allen möglichen Systemen muß Gott das beste ge-schaffen haben.
Dieser Satz gehört Popen nicht eigenthümlich zu; vielmehrzeigen seine Worte deutlich genug, daß er ihn als ausgemachtannimt, und von einem andern entlehnet.
1. B. Z. 43. 44.
05 SMoms poMblv, ik tis oonleft,
l'liat ^Visllorn irifiriito mutt form tko kett Ao.
Das ist: rvenn man zugestehen muß. Saß eine unendlicheU?eisheit aus allen möglichen Systemen das beste erschaffenmüsse, wenn kann hier keine Ungewißheit anzeigen; sondern,weil er seine übrigen Sätze aus der Bedingung folgert, so mußes hier eben das scyn, als wenn er gesagt hätte: da man noth-wendig gestchen muß:c.
Zweyter Satz.
In diesem besten System muß alles zusammenhangen, rvennnicht alles in einander fallen soll.
1. B. Z. 46.^Vkorv sll nrutt fall, or sll cokeront bo.Zn dem gemeinen Exemplare, welches ich vor mir habe,heißt die letzte Hälfte dieser Zeilc: or not cokerenr,de. Ich ver-muthe nicht ohne Grund, daß es anstatt not, »II hcisscn müsse.Gcsezt aber Pope habe wirklich vor geschrieben, so kann dochauch alsdcnn kein anderer Sinn darinne liegen, als der, wel-chen ich in dem Satze ausgedrückt habe. — — Es kömmthier nur noch darauf an, was Pope unter dem Zusammenhangein der Welt verstehe. Er erklärt sich zwar nicht ausdrücklichdarüber; verschiedene Stellen aber zeigen, daß er diejenige Ein-richtung darunter verstehe, nach welcher alle Grade der Voll-kommenheit in der Welt besetzt wären, ohne daß irgendwo eine