Pope ein MetaPhysiker! 9
Lücke anzutreffen sey. Er setzt daher zu den angeführten Wor-ten hinzu (Z. 46.) snck »II tliat ritvs, rils in äuo lleZiee,d. h. mit dem vorhergehenden zusammen genommen: iLs mußalles in einander fallen, oder alles zusammenhangen, undwas sich erhebt, muß sich in dem gebührenden Grade erheben.Folglich findet er den Zusammenhang darum, daß sich allesstuffcnwcis in der Welt erhebe. Und ferner sagt er: (Z. 233.)wenn einige Wesen vollkommen werden sollen; so müssen ent-weder die niedrigern Wesen an ihre Stelle rücken, oder es mußin der vollen Schöpfung eine Lücke bleiben, da alsdcnn dieganze Leiter zerrüttet werden müßte, so bald nur eine einzigeStufe zerbrochen wird, ksoli 8Mvm in Zraclation roll: (Z. 239.)iLin jedes System gehet stufenweise fort; sagt überhaupteben dieses. Und eben diese allmälige Degradation nennt erdie grosse Kette, welche sich von dem Unendlichen bis auf denMenschen, und von dem Menschen bis auf das Nichts erstrecke,(j. Brief. Z. 232. 236.) Folgende Zeilen aus dem viertenBriefe machen des Dichters Meinung vielleicht noch deutlicher.(Zeile 47. und folgende.)
Orclei- is Hoav'n's groat I^svv; ancl tnis eonleK,
Lome sro ancl niutt bo, miAlitier tkan tkk reK,
Nore rick, inoro ^vike Ae.Er nimmt also diese Einrichtung, nach welcher alle Gradeder Vollkommenheit verschieden sind, sür die Ordnung an. Auchaus den folgenden Sätzen wird man es sehn, daß er mit demZusammenhange in der Welt keinen andern Bcgris verknüpfe,als den wir eben auseinander gesetzt haben.
Dritter Satz.
In der Rette von L.cben und Empfindung müssen irgendwosolche Vvesen, wie die Menschen sind, anzutreffen seyn.1. B. Z. 47. 48.— in tliv l'eale ok lilo ancl tenlo, tis pla'in"Iliero mutt de, loms ^vlieiv, l'ucli a rank ss Man.Dieser Satz solgt unmittelbar aus dem vorhergehenden.Denn sollen in der besten Welt alle Grade der Vollkommen-heit ihre Wirklichkeit erlangen; so muß auch der Rang, der fürden Menschen gehört, nicht leer bleiben. Der Mensch hat also
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