Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
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Pope ein MetaPhysiker!

weder in der besten Welt ausbleiben, noch vollkommener ge-schaffen werden können. Zn beyden Fällen würde ein Gradder Vollkommenheit nicht wirklich geworden, und daher kein Zu-sammenhang in der besten Welt gewesen seyn.

Man bedenke nunmehr wie wenig Popens Schluß bindet,wenn wir den Zusammenhang in der Welt anders erklärten, alses in dem vorigen Satze geschehen ist.

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1'non in tko lealo ok lifo ancl fenfo, 't!s plainIkorv niukt ke, fomo ^vliero, suek a rank ss Alan.Aus keiner andern Ursache, sagt Pope, mußte ein solcherRang, ein solcher Grad der Vollkommenheit, als der Menschbegleitet, wirklich werden, als, weil in der besten Welt allesin einander fallen oder zusammenhangen, und in einem gehöri-gen Grade sich erheben muß; das heißt, weil kein Rang unbe-setzt bleiben darf.

Besser hat Pope vermuthlich dem Einwürfe begegnen zukönnen, nicht geglaubt: warum so ein Wesen, wie der Mensch,erschaffen worden, oder warum er nicht vollkommener erschaffenworden? Auf das leztcre noch näher zu antworten nimmt er(Brief 1. Zeile 261. und folgende) die Unvcrändcrlichkcit derWesen aller Dinge zu Hülfe, und sagt, daß dieses Verlangeneben so lächerlich sey als jenes, wenn der Fuß die Hand, dieHand der Kopf, und der Kopf mit seinen Sinnen nicht bloßdas Werkzeug des Geistes zu seyn begehrten. Zn dem viertenBriefe (Zeile 160.) drücket er sich hierüber noch stärker aus, woer behauptet: die Frage, warum der Mensch nicht vollkommenerschaffen worden, wollte mit veränderten Worten nichts anderssagen, als dieses; warum der Mensch nicht ein Gott, und dieErde nicht ein Himmel sey?

Vierter Satz.

Die Glückseligkeit eines jeden Geschöpfs bestehet in einemZustande, der nach seinem Wesen abgemessen ist.1 Brief. Zeile 175..411 in vxaet Proportion ot tlio lwte.