Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
Seite
33
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Pope ein MetaPhysiker!

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erst ein ganzes Zahr nachher gedacht zu haben zeiget, sollte die.scr von dem letztem nicht ein wenig seyn geplündert worden?Ich bitte die Akademie cs überlegen zu lassen!

Und also hat Pope auch aus dem Schaftesbury die wenig-sten seiner metaphysischen Larven i^) entlehnt. Wo mag er siewohl sonst her haben? Wo mag er besonders die her haben,die eine Lcibnitzische Mine machen? Ich verstehe diejenigen Sätze,die mit den Worten mögliche Systeme und dergleichen ausge-drückt sind. Die Anweisung Warburtons verläßt mich hier;ich glaube aber gleichwohl etwas entdeckt zu haben.

Man erinnere sich desjenigen Buchs äc- OriZine mali, überwelches L.eibnilz Anmerkungen gemacht hat, die man gleich hin-ter seiner Theodicee findet. Er urtheilet davon, der Verfasserdesselben stimme, in der einen Hclfte der Materie, von demUebel überhaupt, und dem physikalischen Uebel insbesondere, sehrwohl mit ihm übercin, und gehe nur in der andern Hclfte, vommoralischen Uebel, von ihm ab. Es war dieser Verfasser derHr. M. Ring, nachhcrigcr Erzbischof von Dublin . Er warein Engländer, und sein Werk war schon im Zahr 1702. her-ausgekommen.

Aus diesem nun behaupte ich, hat sich unser Dichter ungc-mein bereichert; und zwar so, daß er nicht selten, ganze Stellenans dem Lateinischen übersetzt, und sie bloß mit poetischen Blüm-chen durchwirkt hat. Ich will bloß die vornehmsten derselbenzum Beweise hersetzen, und die Vcrglcichung den Lesern, welchebeyder Sprachen mächtig sind, selbst überlassen.

1.

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(°) Einc bevläufigc Erklärung der Vignette unsers Tittels!LesfingS Werke v. z