Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
Seite
92
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Aus der Bibliothek der fchvncn Wissenschaften,

cxiro xpoi'-xcpuiv «xXo^i.xo'A-«HttVT'xi; ^pcx^xot, x«t xiri.o'A^u) sc; ^xv^iv x;>^t^.x^ixcxtVUiv o ^9ov»c;.

D. i. wie es nach der wörtlichen lateinischen Übersetzung heißt:^ tvm^oiibus sieri inoipimus sonos, stljuo inilo orclin«? ili Avnastc-rpit n'tas, quW e-lric>s faelt. Wir schämen uns recht, daß wirhier einem Manne, wie unser Ucbcrsctzcr seyn will, noch sagenmüssen, daß tempoia nicht immer die selten bedeute, daß esauch die Schlafe heißen könne. Wenn eben diese Zweydeutig-keit auch bey dem griechischen Worte Statt fände, so wolltenwir gern nichts sagen; allein xpo7-«<poi heißen einzig und alleindas letzte, und der Sinn des Dichters ist dieser:Um dieSchläfe zeigt sich das Alter zuerst, und dann schleicht es dieWangen herunter." Wer kann sich also des bittersten Spot-tes enthalten, wenn Ä.bk. dafür sagt:

Denn die Zeit macht uns alle zu Alten! Dann irrt auf den Wangen

Die begreifende Stund'.Was ist offenbarer, als daß er hier auch nicht einmal einenBlick in das Griechische kann gethan haben?

XV. Idyll. Die 8 und 0 Zeile sind schlecht übersetzt; des-gleichen auch die 48stc. Warum übersetzt er in der KöstcnZeile «^X.« durch Saal? Er glaubt vielleicht, daß es langegenug, Hof geheißen habe? Warum macht er in der K7stc»^Zeile aus der Eutychis, eine Mannsperson, Namens Euty-chides? Der Scholiast sagt: x-no? 1^9^01^

xtvcxt ^ep«7i!ociv«i.>.

XVI. Idyll. I«c-vo? «v6xc>? «oi<5«i übersetzt Herr >L.bt?.(Z- 67) Sie wieder Iaons. Wer ist der Zaon? Er hättesagen sollen, des Ionischen Sängers; und nun versteht manes, daß Homer darunter gcmcinet wird.

XVII. Idyll. L.v^9 i^?c»^<zc,- übersetzt Herr Abk. Z. 9durch IVaidmann. Aber dieses heißt ein Jäger, und dasGriechische bedeutet einen -Holzfäller. Wie seltsam trennt erdie 12 und 13 Zeile!

Otc^t Geoc 7°c>v «^i^ov e?'^«,^o'oiv jZoeo'tX^uiv,^«rxpuiv.

D. i. Mit welchen die Götter den vortrefflichsten der-