Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
Seite
291
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Zugabe.

Die Sterblichkeit verbürget,Daß sie sie nicht gewürget?Was wär von tapfern Thaten,Was wär von klugem Rathen Der Nachwelt kundig blieben,Wenn diese nicht geschrieben?Es macht poetisch Dichten,Das! alles bleibt im Lichten:Sonst fiel in lauter NächteWas Herz und Witz vollbrächte.

Es sind zwar ihrer viele,Die nach dem fernen Ziele,Die nach den EwigkeitenUns gleiche Fahrt bereiten:Doch dünkt mich, daß PoetenNoch mehr als andre rothen,Was Todtcnasche blasset.

Ihr Thun ist so gefass-t,Daß ihre süßen SachenBicl Wühler ihnen machen,Daß ihre ZierlichkeitenDie Sinne» mächtig leiten:Sie zuckern alle Worte,Es blüht an jedem Orte,Sie schreiben nicht, sie malen.Die ungezählten ZahlenDer andern KünstlichkcitrnDie taugen alle ZeitenUnd Böller, alle SinnenUnd Herze» zu gewinne»;Drum bat der Tod nicht BeuteAu Werte» dieser Leute.

Wie dci» Porte singetUnd mit dem Aller dingetDich, Bricg, und die darinnen .Bon, Sterben zu gewinnen,Das zeugen seine Lieder:Was sonst »och hi» u»d wiederEr künstlich artig spielet,Daß Lust und Nutz nian füblct,

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