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5 (1839)
Entstehung
Seite
300
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30l1 Friedrichs von Logeui Sinngedichte. Wörterbuch.

und poetischer ist, als wenn es hieße:Der Neid hat scheel ge-sehen; Das Vcrhängniß ließ geschehen. Eben so auch (IV. 11)

Scävus wird mit Ewigkeit immer in die Wette leben :c.Hier wird die Ewigkeit zu einem lebendigen Wesen.

2. Thut er es bey denjenigen Hauptwörtern, welchen derunbestimmte Artikel ein, eine zukömmt, den man in der vielfa-chen Zahl ohnedem schon wegzulassen genöthigt ist. Z. E. (VIl.71.)

Hat Land durch diesen Krieg, hat Stadt mehr ausgestanden?Nicht Sie Stadt, eine gewisse Stadt, sondern unbestimmt:Städte. Ferner (X. 87)

Gieb mir geneigten Blick.Anstatt: einen geneigten Blick, oder, geneigte Blicke. Mansehe, welche gute Wirkung dieses in den Rriegcsliedern desPreußischen Grenadiers hervorbringt.

Wie kricgrische Trompete laut

Erschalle, mein Gesang!anstatt: laut wie eine Trompete, oder wie Trompeten.

Drum singet herrlichen Gesang :c.anstatt: einen herrlichen Gesang, oder, herrliche Gesänge.

Er faßte weisen Schluß,anstatt: er faßte einen weisen Schluß.

II.

K.ogau läßt die Endung der Beyworter, nicht allein indem ungewissen, sondern auch in dem männlichen Geschleckteweg. Er sagt:ein groß Verdruß, ein gut Soldat*, einstätig Gaul**, ein kriechend Erdcgcist n. s. w.

III.

K.ogau braucht sehr häufig das Beywort in dem unge-wissen Geschleckte als ein -Hauptwort. Z. E.

Seither ist unser Frey in Dicnstbarkcit verkehret-b,für: unsere Freyheit.

Nachwelt werd ihm alles Frech gar vergessen oder schenken;für: alle Frechheit.

Ein solches Rlug,

Dafür ein keuscher Sinn Entsetz und Grauen trug, -j-j-j-

° (IV. 4.) °° Sinngedicht 91. f Sinngedicht 15,7.

(XI. 24.) ffs Sinngedicht 1269.