Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
Seite
303
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Vorbericht von der Sprache des Logan. 303

dann ein Ding das da lebet von einem lebendigen seinerley.Zch hätte einen Sun, der wär meinerley, ejusclem Ipeeiei.Zch kann die Species nicht baß teutschen. Würmc, die duin dir hast, sind nicht deinerley.

VII.

Ä.ogau consiruirt die Aahlwörter gern mit der Zieugen-dung. Z. E.

Für ein cinzlcs, das man thut,So es ist zu nennen gut,Kann man zchc» böser Stücke,Rechnen ab, und zichn zurücke."

Nicht: zehn böse Stücke. Man wird sich dieser Zcugendungsehr wohl bedienen können, so oft das Hauptwort mit einemSclbstlautcr ansängt, und man den -Hiatus vermeiden will.

VIII.

A.ogau laßt von sehr vielen Wörtern die Anfangssylbege rveg, rvodurch sie an ihrem Nachdrucke nichts verlieren,oft aber an dem Vvohlr'lange geroinnen. Er sagt z. E.

Die weitgereiste Würze °°wofür wir Gewürze sagen und cs in ein Neutrum verwan-deln; wiewohl wir auch die erste Art, besonders im hohemStyl, beybehalten.

Gott ftp Dank für meinen Schmack :c. °°°für Geschmack; dcßglcichcn auch Ruch für Geruch.****

Wer der Arbeit Mark will niesten :c. ffür genießen. So auch -Hirn für Gehirn, (welches noch üblichist) linde für gelinde, Sang für Gesang,-j-j- bracht fürgebracht :c- Mit der Anfangssylbe be verfährt er oft aufgleiche Weise. Z. E. sonders für besonders:

Ein sonders Lob ist dieß, daß einer Lebens werth :c. 1°1"j-müht für bemüht-j-j-j-j-, Hausen für behausen, mir liebetfür mir beliebet :c.

Und so viel von den allgemeinen Anmerkungen über dieProvinzialsprachc unsers Dichters; einzelne wird man in dem

" Sinngedicht 2470. °° Sinngedicht 403. °°° Sinngedicht 1725.

Sinngedicht 1727 und 1148. 5 (II. 78.) (IV. 101.)

51"!- (in. so.) 1-1-1-1- (XI. 130.)