Wörterbuch.
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Doch nicht allein das Wort, die ganze Redensart ist hier alt,nnd eben dieselbe, wie sie bey dem von Rievenburg (Fab. 6!).)vorkömmt, wo es von dem tückischen Hunde heißt:
>Vemie er xel-eis, so vsrt im Aiicliile lweM.
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Zn der zweyten Stelle des Logall bekömmt gach noch die Ne-bcdcntung der Unbedachtsamkeit, als welche mit der Eilfertigkeitund Hitze verbunden ist. 4. Zugabe 166.
Die Deutschen sind nicht mannisch mehr, thun Kindern alles nach,Die, wenn sie etwas neues sehn, thun tödlich, dumm und gach.
Gaven, der, heißt bey unserm Dichter so viel als der La-den, das Gewölbe des Kaufmanns. 1 Zugabe 168.
Diese Waar ist nicht die beste die im Gaben dornen lcit:c.Ackere und andere doch in der Hauptsache übereinkommendeBedeutungen findet man bey dem Schilter, U?achtcr 2c.
Gebette, das; Brantgebette. Sinng. 1943. Ein Bettekann ein bloßes einzelnes Stück, ein Obcrbcttc, oder Unterbetteseyn; ein Gebette aber bedeutet alle diese einzelnen Stücke, dieein vollständiges Bette ausmachen, zusammengenommen.
Gcbruch; Mangel, von dem Zeitworte gebrechen, mangeln.Sinng. 2141.
Commaus ist, ihr Fürsten, euer Katechismusbuch:
A» dem Grunde wohl zu herrsche», ist bcv ihm fast kein Gcbruch.
Gevenkkunst, die; so nennt Logau die Kunst das Gedächt-niß zu stärken, und ihm durch natürliche oder künstliche Mittelzu Hülfe zu kommen; dergleichen L.ullus, Rircherns und anderegeschrieben. Sinng. 2717.
GcSieg, ein Hauptwort, wovon wir noch das Beywortgediegen behalten haben. Sinng. 1678.
Geld- Lust- und Ehrcngeiz macht daß die ganze Welt
So arm ist am Gedicg, und nichts von Heil behält.
Geding, das. Daß dieses Wort auch so viel heiße alsHoffnung, Bertraucn, zeigt U?achter, und führt unter anderneinen alten Kirchengcsang an, wo es in dieser Bedeutung vor-komme. Zn den oben angeführten Fabeln des von Rievenbnrgheißt es: (Fab. 32.)