320
Friedrichs von Logau Sinngedichte.
kuol AeuioZe lullen üsde»^UNA, alt — — —<Zuot AStlinAe msclisl «las,vss iler Zenilet ,1er lievll ^S8.
Zn folgender Stelle unsers Dichters scheint diese Bedeutunggleichfalls Statt finden zu können. Sinngcd. 1103.
Ach cs wolle diesem RingeSevn verpflichtet das Gedinge,Daß er steh zu sicherm PfandeEurem Glück und Scgcnsstandc.
Doch wollen wir nicht leugnen, daß der wcitläuftigc i'oni'us to-ron5>s dieses Worts nicht auch noch eine andere Erklärung dar-bieten könnte, cs kann hier nehmlich so viel heißen als: dasGelübde.
Gehöne, das; so viel als Gcspötte. 1 Zugabe 61.An der hohen Häupter Seite, stehen graue Häupter schön:Dennoch sind itzt hohen Häuptern graue Häupter ein Gehön.
Gelosen; so viel als los werden. Sinng. 1237. und an-dcrwcrts.
Man flcißt sich itzt den Bart vom Maule zu gcloscn :c.Gemahlinn, die. Dieses Wort war schon zu unsers Dich-ters Zeiten im Gebrauch; und auch damals schon maaßten cssich geringere Leute an. Sinng. 2442.
Vitus nennt sein Weib Gemahlinn. Billig! weil sie sich so malt,Daß um Weißes und um Rothes jährlich sie viel Thaler zahlt.Gemein und gemeinlich als ein Ncbcnwort, für mcistcn-thcils, insgemein; kömmt sehr oft vor; als Sinng. 1154.
Was Pclops / Attalus und Krösus schwangre KastenBon Golde, Geld und Gut vor Zeiten in sich faßtenNützt nur so viel, daß der, der gar zu viel drauf denkt,Den Leib gemein an Baum, die Scel an Nagel henkt.
und Sinng. 1136.
Buhler sind gemeinlich Blinde :c.Gemerke, für Mcrkmaal, Merkzeichen. (X. 26.)
Daß der Sinn cs redlich mevnc, haben wir nur Ein Gemerke ic.Genoß, der; ilooius. (I. 32.)
Krieg und Hunger, Kriegs Genoß :c.