Wörterbuch.
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Gerne- Durch Norsctzung dieses Ncbcnworts macht Logaucm zusammengesetztes Hauptwort, welches alsdann eben das eitleund fruchtlose Bestreben ausdrückt, das die Engländer durch dasangehängte nnulcl-bo ausdrücken: z. E. s Aleiclmnt-nnulli-Ize,» Politik-,voulll-kl?. Auf diese Weise sagt er nicht allein einGernegroß, welches noch üblich ist: Anhang 212.
Bardns strebt nach großem Namen, ist von allen Gabe» bloß:Dieses kann man ihm wohl gönnen, daß er heiße Gernegroß.Sondern er sagt auch ein Gerneülug: Sinng. 267. wo vonder thörigtcn Pralcrcy, fremde Wörte in die deutsche Sprachezu mengen, die Rede ist,
— — — das andre wird genommenSo gut es wird gezeugt und auf die Welt ist kommenDurch einen Eerneklug, der, wen» der Geist ihn rührt,Jtzt dieses Pralewort, itzt jenes raus gebiert.
Gieben; so viel als das gemeine gicksen, oder das platt-deutsche gappcn. 1 Zugabe 20t.
Die für Drang, Zwang, "Pein und SchmachEndlich mcl'r kaum konnte» gicbcn.Tschcrning sagt dafür geufzen. Siehe dessen Frühling dciuschcrGedichte S. 8.
--das herMswchc Seufzen
„Macht mich so laß und matt, daß ich auch kaum kann geufzenGnaoselig; ein gnadscligcr Wiener ist unserm Dichter der,den der Herr mit seinem ganzen Vertrauen begnadiget hat. (II. 21.)
Graskronc. Dieses Wort ist die Ucbcrschrift des NNtcnSinngedichts im IX Buche, und fängt an:
Der sei» Vaterland errettet, diesen krönte Rom mit Gras.Allein der Dichter muß sich hier geirrt haben. Wir wenigstenskönne» uns keines Scribcutcn erinnern, der uns berichtete, daßman jemals in Rom diese oder eine andere große That mit einerdergleichen Krone belohnt habe. Vielleicht hat er die eoronam ei-vieam in Gedanken gehabt, die aber nicht dem Erretter desVaterlandes, sondern dem Bürger, der einen Ncbcnbürgcr er-rettet hatte, von diesem erretteten Bürger geschenkt wurde. Siewar auch nicht von Gras, sondern von Eichcnlaubc. Morhof?efti»gs W-i'ke V. 21