Abhandlungen über die Fabel.
Holzschlägcr und der Fuchs", der Zager »nd der Löwe"";und endlich die hyperph)-sisch mythische Fabel, als Jupiter und das Kamee!"", Jupiter und die Schlange zc.-j-
Und diese Sintheilung erschöpft die Mannigfaltigkeit der Fa-bel» ganz gewiß, ja man wird, hoffe ich, keine anführen kön-nen, deren Stelle, ihr zu Folge, zweifelhaft bleibe, welches beyallen ändern Einthcilnngcn geschehen muß, die sich bloß auf dieVerschiedenheit der handelnden Personen beziehen. Die Brci-tmgersche Einthcilnng ist davon nicht ausgeschlossen, ob Erschon dabey die Grade des Wunderbaren zum Grunde gelegthat. Denn da bey ihm die Grade des Wunderbaren, wie wirgesehen haben, größten Theils, auf die Beschaffenheit der han-delnden Personen ankommen, so klingen seine Worte nur grund-licher, und er ist in der That in die Sache nichts tiefer einge-drungen. „Das Wunderbare der Fabel, sagt er, hat seine ver-schiedene Grade — Der niedrigste Grad des Wunderbaren„findet sich in derjenigen Gattung der Fabeln, in welchen or-dentliche Mensche» aufgeführet werden — Weil in denselben„das Wahrscheinliche über das Wunderbare weit die Oberhand„hat, so können sie mit Fug wahrscheinliche, oder in Absicht„auf die Personen menschliche Fabeln benennet werden. Ein ^„mehrerer Grad des Wunderbaren äusscrt sich in derjenige»„Classe der Fabeln, in welchen ganz andere als menschliche Per-sonen aufgeführet werden. Diese sind entweder von einer„vortrcflichcrn und höhern Natur, als die menschliche ist, z. E.„die heidnische» Gottheiten; — oder sie sind in Ansehung ih-„res Ursprungs und ihrer natürlichen Gcschicklichkcit von einem„geringern Rang als die Menschen, als z. E. die Thiere, Pflan-„zen zc. — Weil in diesen Fabeln das Wunderbare über das„Wahrscheinliche nach verschiedenen Graden herrschet, werde»„sie deswegen nicht unfüglich wunderbare, und in Absicht auf„die Personen entweder göttliche oder thierische Fabeln ge-„ nennt — Und die Fabel vo» den zwey Töpfen, die Fabel
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