Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag.
fünf und achtzig. Alles, womit ich mir also vor der Handnoch schmeicheln konnte, war die Unwahrschcinlichkeit, daß inbeiden Ausgaben gerade die nehmlichen Stucke fehlen sollten.
Und so war es auch nicht. Denn kurz, nachdem ich end-lich Stück vor Stück verglichen hatte, fand ich mich um gan-zer scchse reicher; so, daß wenn die Anzahl X0IV in derSchweißer Ausgabe nur ihre Richtigkeit gehabt hatte, mir vonallen hundert Fabeln unsers alten ehrlichen Dichters auch nichteine einzige abgegangen wäre.
Von den drey und ncunzigcn nehmlich, welche diese neueAusgabe hat, mangeln in der alten Bambergischcn, NummerVI. XVII. XXIV (°). XXXVII. XI.VIII. UV. I.VI. ux. IXIV.I.XVI. IXXI. IXXV. I.XXXI. und I.XXXIII. folglich iu allenvierzehn; wornach ihrer überhaupt nicht mehr als neun undsiebcnzig bleiben würden. Dagegen hat sie, wie gesagt, sechseigene, die jener abgehen, und die ich hier ohne weitere Vor-rede mittheilen will. Sie folgen auf die neun und siebzigstealle hinter einander; und müssen, wenn einmal in einer neuenAuflage die Schwcitzerschc Ausgabe damit vermehret werdensollte, ebenfalls da hinter der vier und neunzigsten, oder eigent-lich drey und neunzigsten, in Einer Ordnung folgen; woraufder schon angeführte Epilog das ganze Buch beschlossen würde.Daß sie ohne Aufschriften sind, weiß man schon.
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M kriea.es macht dein linde meinDas wart in einem krieg scheinNon dem ich gelesen hanvs kriegten zwcn reich man6. Mit einander umb gut
Der krieg wert lang und ir mutJr iglicher wolt haben rechtSie machten ein groß geprechtDes wart ir sach hin gezogen
(°) So sollte nehmlich, wie schon berühret worden, in der Schweitzen-sehen Ausgabe der Absatz S. 46 immcrirct sey», welcher sich ansangt,„Es was ein wigcr vrocschcn voll :c.