jjg Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag.
gefügt. Auch dürfte man aus dem blossen Worte Alotapluasisnicht so leicht abnehmen, daß es eine poetische Uebersctzung inHexametern ist; so getreu und wörtlich, als eine dergleichenIlcbcrsetzung ohngcfchr seyn kann. Sie bestehet indeß doch nuraus 470 Zeilen, da das Original deren 490 hat, die aberfreylich weit kürzer sind. Endlich sollte man aus den Wortendes Fabricins schlicssen, daß Ancantherus auch den GriechischenText mit abdrucken lassen. Doch dieses ist nicht geschehen: wohlaber hat er nicht ganz unnütze Anmerkungen, die mchrcnthcilsdie Sachen, und nur einigemal die Worte betreffen, hinzuge-than; und dann, ausser schon erwähnten Gedichten, noch eineDissertation «lo Mermls.
Won dem andern, dem Vulcanins, sagt Fabricius gleichfallsnicht ganz richtig: 8ilent!llrii poemation nitari 5uo roktitutum kr-eeosiilijoeit KreAnrü (h'pi'ii oneomin msris I^iiAll. Lat . 1391. 8.Es ist zwar wahr, daß beide diese Stücke hinter einander stehen:aber das erste ist kein Anhang von dem zweyten; sondern beidesind Anhänge von einem dritten, nehmlich von dem ^MotolosAlulläo, wie ihn Vulcanius im gedachten Zahre in der Plan-tinschen Ofst'cin drucken lassen.
Wenn nun aus diesem allen mehr als zur Gnüge erhellet,daß die Hülfsmittel, deren ein neuer Herausgeber der Anthologiezu dem Gedichte des Paulus Silenti'arius bedürfte, sehr seltenund sehr zerstreuet sind; in unserer Bibliothek aber, wie gesagt,mehrere vielleicht davon vorräthig, als sonst irgendwo: so sollteich meynen, daß es schon daher nicht übcrflüßig seyn dürfte,wenn ich mit Zuziehung derselben, aus dem Eingangs gedachtenManuskripte, das ganze Gedicht hier wieder abdrucken liesse; mitAnhängung der noch nie gedruckten Schollen, die sich dabey befin-den, von was für einem Werthe diese nun auch immer seyn mögen.
Ich habe aber noch eine andere Ursache hierzu, welche unsereBibliothek, oder die (Jüdischen Manuscriptc, die man gegenwär-tig in unserer Bibliothek sucht, besonders angehet. Nehmlichdiese, daß Aabncms an dem obgcdachtcn Orte, wo er den An-cantherus nachhohlet, auch noch diesen Zusatz macht: <nio<I inLaaioo N8. Neäleeo teamri. I^V. rium. 7. c?«/«L a^oA»a^/i»»i
ittte? M-'oL A?tt?iKnoL, inlcnjitio carminis auctorem innult