Paulus Silcntiarlns auf die Pythischcn Bader. 111
non paulum «zui imposante luktiniano v!x!t, l'ell slterum lonFv ^ju-nlorom paulum Lilontiarium darum temporiuus Lonttantini por-^n^roAviiiti^ Ich will von dieser Meynung, den Verfasser betref-fend, am Ende reden; und hier nur so viel anzeigen, daß sichbesagte Abschrift unter unsern (Jüdischen Manuscripten nicht fin-det, auch nicht einmal in dem gedruckten Verzeichnisse derselbenaufgeführet ist. Ein Abgang, der einem Gelehrten in Deutsch-land , welcher auf die Nachwcisung des Fabricius gerechnet hätte,nicht angenehm zu vernehmen seyn dürfte! Und diesen allenfallsdeßwegen schadlos zu halten, sey es mir um so viel mehr er-laubt, meinem Einfalle zu folgen.
> Ich denke auch, daß es so ziemlich eine volle Schadloshal-tung seyn soll. Denn allem Ansehen nach, ist unser Manu-skript wenigstens eben so gut, als das zu Florenz , von welchemdie Abschrift des Gudius genommen war, und welches wir mmaus dem Zöandinius näher kennen, in dessen cstaloZo ^oä!-«um (Zrivcorum LidliotnecN I^aurontlgni«, lom. II. p. 236.es noch unter eben der vom Fabricius bemerkten Nummer vor-kömmt. Es heißt daselbst eoclex kr-eeus cliartaeeus in4. min. 8aoo. XV. cli-iraetc-ro ur plurimum minuto vt ovanlclo.Hiergegen nun unser Manuskript gehalten, so ist es von demnehmlichen Formate, aber von durchaus gleicher, nicht allzu klei-ner, leserlichen Schrift. Auch ist es zuverlässig älter; dennes ist aus dem vierzehnten Jahrhundertc, wie solches nicht al-lein der Augenschein glauben läßt, sondern auch die Zahrzahl13C>4 bezeugt, die eine neuere Hand auf den Schnitt geschrie-ben, und die sich irgendwo in dem Eodex selbst finden muß,wo ich sie aber noch nicht entdecken können. Etwas besondersist hicrbey noch dieses, daß in dem Florcntinischcn Manuskriptesich unser Gedicht gleichfalls, nicht allein unter Epigrammenaus der Anthologie des Planudes, sondern auch in Gesellschafteben derselben Stellen des Antomnus findet, in deren ich eshier erblicke. Vcrschicdne von diesen Stellen hält BanSiniusnoch für uuedirt, wenigstens hat er sie in seiner Ausgabe desAntomnus nicht gefunden. Ich vcrspare die genauere Anzeigehiervon, auf einandcrmal; und merke von unserm Gedichte nurnoch weiter an, daß auch die Scholien desselben, welche das