Druckschrift 
9 (1839)
Entstehung
Seite
126
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426 Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag.

Wunder nicht anders Statt gefunden haben, als wenn der ^<>?>o?mit ">I>o?>v geschehen. Und so läge in der falschen Lesart wenigstensdie Erklärung des Wunders.

Z. 76. «ciK«^x?i^ 1(1 ?k«K«Hc?kKiv «o^i-i,--.-^. Vul.

F. 77. 78. Diese zwey Zeilen hat unser Manuscript mehr, alsalle gedruckte Ausgaben. Nur Vulcanius fand sie ebenfalls in sei-nem Manuskripte, und theilte sie daraus nicht in dem Texte, sondernunter den Schollen mit. Ich habe mir kein Bedenken gemacht, siein jene aufzunehmen. Ancantherus muß sie in seinem Manuskriptenicht gefunden haben, weil in seiner Uebersetzung keine Spur davonerscheinet, auch er ihrer in den Anmerkungen nicht gedenkt. (Es isthier noch eben Zeit, einen Druckerfehler in meinem eigenen Texte zucorrigiren: s^-lzoi?-?^ muß heißen s/^otzo-u^v.)

Z, 77. 'o'A'v^äl' ?t0lt?v. Vult-

o"vv-5izxori, -ta^ rrw-cr-xi^i^v. Vulc. Aber Vulcanius accentuirtfalsch x«-"^.

Z. 83 - 86. Den Sinn dieser Zeilen hat man leicht weg. DerDichter will nehmlich sagen, daß es eine Quelle gebe, in welcher alleleichte Körper zu Boden fallen, und alle schwere oben auf schwimmen.Allein wie ^ «o-u^v, wenn es zu ^ «x^v gehören soll, soweitdavon getrennet worden; oder was r^v wenn --^ xo^z-^v zu

ip'uo'-.v gehören soll, Hintennach für sich allein sagen könne: das kannich auf keine Weise absehen. Wenn es der Vers erlaubte, würde ich«x^-zv an die Stelle des cx^mv, und z^?-» an die Stelle des «x^-zvsetzen; so daß ^o-iv so viel wäre, als ««r« i^v P-u-r^v; das ist,eine Quelle, die ihrer Natur nach" u. s. w. Doch da x-üo-iv danicht wohl stehen kann, wo ich es hinsetzen wollte: so denke ich, istder Sache nicht anders zu helfen, als wenn man unter 9^-^»- ^xo-vz^v jeden leichten Körper verstehet, ^ aber in -5? «xv^v

verwandelt, und es mit o/^v /z«tzk?«v mit den schweren Körpernverbindet, die in diesem Wuuderbrunncn, wie Spreu, oben auf schwim-men. Was den Brunnen selbst anbelangt, der besagte doppelteEigenschaften zugleich habe, so dürfte er wol nirgends, als in derEinbildung des Dichters zu finden gewesen seyn; indem alle die altenSchriftsteller, bey welchen er vorkommen könnte, und die sich doch