188 Zur Geschichte mid Litteratur. Erster Beytrag.
Schwierigkeit? Ich wenigstens gestehe-, daß ich nicht einsehe,was I^suäo operis tuncli sagen solle, oder sagen könne. Wieungleich deutlicher und schöner fließt diese Zeile beym Gndius?I^ultv oper!« triiitur, cnnit et 5ua Aauciia ^iselul.
Und, wie gesagt, dieses hat Gudius in dem Manuskripte gele-sen; nicht verbessert. —
Ich kann bey dieser Gelegenheit dem Herrn Zöurmann nocheine Sorge benehmen, die er sich an dem nehmlichen Orte vorder Anthologie (L». cloclic. n. XV.) von einem Buche macht, dasihm nie zu Gesichte gekommen, ^n ^nclrese lUari-mi Lononlen-kis tÄ^eo^tt ^K?«»tt» ?t?» ^?/A?n?^?/«akK, liomw eclita an. 1341.l^uiv in ünv prsetationis luu: momorat ^Imeloveenius, Iiuo r^ro-plus Ineetent, liliro nun,jui>m vitn, noüis clijuclieare intoziumiion ett. Das Buch, welches nicht zu Rom, sondern zu Bo-logna , im besagten Zahre in 8 gedruckt ist, befindet sich inunserer Bibliothek, und enthält nichts von alten Aufschriften.Der eigentliche Titel, in welchem das Wort collecw, das demHerrn Burmann ohne Zweifel den meisten Verdacht erweckethat, nicht vorkömmt, heißt: H?«',^,-?«/- Hm»« ^p/A,-«»/,««^.-«julbus Nirantla, Urdis aAnoseuntur, taera vititantur, vova etvetera LloZii« recenfentur; und ist leicht daraus abzunehmen,daß es eigene Epigrammata sind, worinn Marianus die vor-nehmsten Gebäude und Monumente des alten und neuen Romsbeschreibt. Sie sind in drey Bücher getheilt, und haben einekurze prosaische Erläuterung untcr sich.