Druckschrift 
9 (1839)
Entstehung
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370
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370 Zur Geschichte und Litteratur. Triller Beytrag.

illo 8z?Iii!m> jull!c!o («zuem tuce literoe ack luroarum Imperatoren»poteotikliwum tcriplse priilie vativitatis /^o. 72 jngularuol)ja tuto eile. Ein anderer guter Freund schreibt mir auf diese Weisezu: L^Iusnus kuperiorls anni wenle Oecembri oapile plexus el?t,eiurata prlus religiooe; crimini öatum elt, ^uoä eor>5eius kuerittuarum, «zuag 'kurcas teripteris literaium: ille Oeuin et lio-mioes teltatus ett, übi iuiurlgln Leri. kielponlum tsncZem, ?rin-«ipem noa sliter velle; slü äiwill! tunk. Hieraus möcht ihr wohlabnehmen, was ich zu erwarten hätt, so ich hinaus sollt kommen.Aber auf daß ihr verstehet, wie es eine Gestalt habe mit obgemeldtemBriefe, darum dem 8z?Iuano ist das Leben genommen, habe ich einwenig allhier Euch wollen aufzeichnen, auf daß Ihr sehet und erken-net, daß solches Ausgeben von meinen Widersachern lauter Erdichtund Lügen sey, welches ich so hell und klar darthnn will, als dieSonne scheint. Möcht aber jemand gedenken,Ey was schreibst duvon solchen, es ist itzuiidcr zu spat, du wirst dem 8^1uanc» doch dasLeben nicht können wieder zustellen; du bedarfst keiner Entschuldigung,sie können dir doch nicht mehr schaden, und ist dir solches Ausgebendeiner Widersacher vielmehr eine grosse Ehr, denn eine Schand beydiesen Leuten, da du itzt bist; sag du auch also, und rede nicht wi-dcr deine eigene Ehre" u. s. w. Aber ich suche meine eigene Ehrenicht, sondern die Wahrheit, und auf solche Weis, wie ichs am jüng-sten Tag soll und muß vor dem lebendigen Gott bekennen, will ichitzt von vbgemcldter Schrift reden. Erstlich ist es bey den alten Ver-ständigen bräuchlich, so man etwas redet oder schreibt, c^uo giümo,yuo propolllo et Lue, mit was Gemüth oder Fürnehmen dieß ge-schrieben oder gercdt sey, man bedenk, wie Syrach auch lehret, Kapt. 19.Denn bedenkt man des Autoris Fürnehmen nicht, so er es nicht gcof-fenbaret hat, so ist es nicht möglich, daß man die Sache recht ver-stehen kann. Darum gcschicht mir Gewalt und Unrecht von meinenWidersachern, daß sie mir solche meine Briefe (darinn ich mein ?rc>-poütulu nicht geoffcnbaret hab) auslegen nach ihrem Sinn und Wohl-gefallen. Hält sich nun die Sache also: dieweil ich, soviel die Drey-faltigkeit belangt, irrig war, beschloß ich bey mir alles zu versuchen,bis ich mein bekümmert und verirret Gewissen zufrieden gestellt hätt.Wie hat nun dieses sollen geschehen? auf was Weise? ES ist derBrauch, wenn man an einem Dinge zweifelt, daß man hinzeucht und