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9 (1839)
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384
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Zur Geschichte und Litteratur. Dritter Beytrag.

vlluin alim» iiraotoi «juklm lonnnom 'tiÄutfoniui», mililv l'nao viiio-loctum, ac Icisnnein Lsptistain ^V<?I>erui» luriseoniultum ot I!oniani Impoiü Vieeekmcollmiuiii, ox Vngsris vorn Inliannom I^ittliinm IZpifcanuin Losniiniiensoi» vt Vn^arieum LanevIIluiiunvonliliis üllliideret, iisczuo leiio intoiciieeret, no es vllo molioz>->!>clorentur: so ist diese gchcimnißvollc Verhandlung unstreitigblos von den Bedingungen des Bündnisses, und nicht von demBündnisse selbst zu verstehen.

Aber weiter: wie soll denn hierauf der Churfürst von derPfalz zu dem Briefe gekommen seyn, den Ncuscr so unsichcrnHänden so thöricht anvertrauet hatte? Dieses erzählet Alling,im Verfolg der oben angeführten Stelle, so: (Znuin igitur klaxi-»liliainis Imporatnr telo vxeuturet Orstoii ?>anl)'Iuano clv lovliorv,nvAgrvt^uv euin iis naeitei t'v nosl'e, «Zsui cleit^tem t^Iiristi, et cliui-nani peisonaruin ?rin!taton> non NZnoscervnt: gtcz>ui, rosponclit illv,nvn vst <^uocl tantovvrv aliliorroag sli illa üde, l^nani vna noliiseu»,tonvnt ae tuentur ins^n! in Impvrio Principes, ooruin^uo ^IivoloZi.IZt euin äieto, vt ilst'crtion! t'uao ticleni saesret, clvnrnintit litterasNouteri ae L^Iuani, et L-retgli in »i-mns tra6idit. Is porro rotiZna-tas vt lectas I?ri<lvrico III. Palatins I^lvetori eouununieauit; vu»>-«Aiv ooininotui» rvi insolitao inäiZnitlltv, nv niniim» turdaretur mo-nuit; cum ivtv in suis (ütionibus, huancjuam ignarus kouvrvt iciAvnus nomimim; in fsuvs tanivn 6oteetos feeunclum IvFvs anini-Tll-noiti AlaZiltrstus e«5vt. Was für Armseligkeiten! Welch ein pe-dantischer Kayser! Welch ein verlegener, treuherziger Gesandte!Daran sollte sich der Kayser geflossen haben? Der lieben Ortho-doxie wegen, sollte er sich mit einem Fürsten nicht haben ein-lassen wollen, der ihm ein Königreich abzutreten, wenigstensdes Titels und der Ansprüche auf dieses Königreich für ihn zuentsagen, und sich wider seinen fürchterlichsten Feind so genau mitihm zu verbinden, bereit war? Oder wenn gleichwohl Maximi-lian diese fromme Schwachheit wirklich gehabt hätte, warumäusserte er sie denn nicht sogleich in Prag ? Warum verspättecr eine solche Bcdcnklichkcit denn bis nach Speycr? bis der Ge-sandte eben Ncuscrs Briefe in der Tasche hatte? Endlich, alscr von dem Gesandten erfuhr, daß es auch in Deutschland ,selbst unter den Fürsten des Reichs und ihren Theologen, Aria-