402 Zur Geschichte und Litteratur. Dritter Beytrag.
Iialivo, imm conlilii» fuliueitencki iniporü üonmni tuAAosl'orint, «zsuac;s,rocu! Zudio ritu a?urcis luislont vxoepts. Cyprian hatte Ncu-scrs Schreiben, bey den ^otis, noch nicht gelesen; ja er sagtweiter hin, daß er glaube, es sey nie bekannt worden. Gleich-wohl ist seine Dissertation erst 1703 gedruckt; also zwey Zahrnachher, als dieses Schreiben in den Nonumontis palstinis er-schienen war. Und kannte er etwa diese Nonumvnts nicht? Erkannte sie mir allzuwohl; denn er citiret Allings HIN. Leelef.pslat. die in ihnen gleichfalls zu erst ans Licht gekommen war.Dieses ist mir, ich gestehe es, ein Räthsel. Oder hielt er etwa,so wie hernach Struve, das in den Nonnmentis befindlicheSchreiben für ein späteres, welches Neuser aus Siebenbürgen an den Türkischen Kayscr geschrieben; aus welchem man folg-lich seine Anklage nicht hernehmen könne? Sodann, sollte ichmeinen, würde er sich hierüber wohl deutlicher erklärt haben.Doch dem sey wie ihm wolle; genug er kannte es nicht, oderwollte es nicht kennen, und schreibt weiter: 8crip5it aä lures-ium Imperstorem Neuterus, tsteor; teä yuia literao, yuoä egosc'iam, vunlm»m pudliei luris taetse lunt, ineertum e5t, num lulle-eerint probitnllci perckuvlliouis propollto. tjuiä ti ^euserus koetnlum seripserlt, ke vx cluit-itv l°ua in ?urc!am migriiturum, vbiloyui litierius liceiot. 8aue i<I Icrioi von vetat !us naturae, oeuKrotius äoeuit /e<?»??^o öeM ea/?i'te §. 24. Oioamus
autem, luro eiuili ick iiiteräietnm fuisto; vumcjuick kola voluotstistraoseunäi siAnilieatio illico capitslo supplicium meruerit? IZt con-tirikÄnt tanclem Neuleri literÄS peräuollionis inckiois; tjuiä kocS^Iusnum? Gelinder konnte man von Neusers Schreiben, ohnees gelesen zu haben, wohl nicht urtheilen. Es war auch höchstwahrscheinlich geurtheilet: denn was konnte ein armer Predigerin Heidelberg dem Türkischen Kayscr eben für Anschläge geben?Dem ungeachtet dürfte man doch wohl ein wenig schärfer da-von urtheilen müssen, wenn man es nunmehr gelesen hat, undes so, wie es bey den H,otis zu lesen ist, für völlig unverfälschthalten könnte. Denn obschon Neuser selbst davon sagt (*); „Auf„solches propositui» pauli, und niemanden auf keinerlei) Weise,
(°) Oben S. 372.