Andreas Sculletus.
In seinem Schlafbild auf. Johannes redet fastlind meyncl anders nicht, dann daß er mit der ZungenDer Pharisäer Schaar durch ihren Sinn gedrungen.Ach, schreyest du sie an, hangt ihr zu dieser ZeitDer Schlafbegierde nach, da Christus allbercitFeil ausgcboteu ist? Ach, Simon, Wundersachen!Der mit mir sterben will, kann jetzt nicht mit mir wachen.Er aber war vertieft, besann sich kaum hernach,Daß solche Worte selbst der Meister ju ihm sprach,Liebäugelt und beginn jetzt Antwort schon zu sagen,Wie ihm der Schlaf mit Macht die Lippen zugeschlagen.Du laßt ihn dergestalt im Rasen ausgestreckt,Betrachtest, wie du zwar da Menschen aufgeweckt,Hingegen schläft für sich entäußert aller Gnaden,Der dir den HcrzcnSprast zu tragen aufgeladen,Und solchen weiter mehrt. Dein Geist wird ganz entsinnt,TaS eißgefrorne Blut in allen Adern rinnt,Was ctwan übrig ist, das kommt mit Hellem Haufen,AIS in die Flucht gejagt, dem Herzen zugelaufen,Das aber selbst, erstaunt für übcrmachter Pein,Wie stark es widcrhält, doch weder aus noch einSich zu erheben weiß. Du willst vor Gott dich biegen,Und bleibst aus Mattigkeit ganz auf dem Antlitz liegen.Die Zunge zittert blos, wird nicht, wie recht, bewegt,So folgendergcstalt ihr Elendklagen hegt.Du GotteScbenbild! Hab ich nicht in den BaudenDer menschlichen Natur genugsam ausgestanden,O Vater? winselst du. Werd ich dann also hin,Der ich durch einen Stall ins Leben kommen bin,Durchs Kreutz aus diesem gehn? Sin Kind noch mußt ich fliehUnd in Sgyptenland mit meiner Mutter ziehen;Ich hab in HungerSnoth durch vierzig Tag und NachtMit Thränen meine Zeit und Wchmuth zugebracht;Viel weiter mehr verdaut. Kann dieses ausser Sterbe»,Den Menschenkindern nicht die Seligkeit erwerben?Wie oftermalen ich den Athem eingeschluckt,Hab ich mir den Verderb zugleich in Leib geruckt: