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8 (1839)
Entstehung
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Andreas Scuitctus.

Und du begehrest mehr? Die Berge fort zu heben,

Wird deiner Allmachthaud nicht großen Kummer geben,

Da dieses, welchem du den Willen beygefügt,

Sich iiiimnermehr verrückt. Wohlan, so sey vergnügt,

Dein Wille werde wahr! Das hast du kaum gesaget,

Wie dich ein neuer Wurm des Schreckens wieder naget,

Der Mark und Bein durchfrißt. Mein Geist, der also brennt,

Wird dieser für die Welt geopfert nicht erkennt?

Der Wille, welcher dir sich ganz und gar ergeben,

Und alles eher kann, als dir, Herr, widerstreben,

Steht der nicht (flehest du zum Nater) für die That?

Ein Seufzer, den dein Sohn herausgelassen hat,

Kanu der mit seiner Kraft nicht einer Menge Bösen

Zu deiner Gnadenhaud ihr Leben wieder lösen?

Wo möglich, ach, so laß den Eiugebornen loS;

Ich bitte hoch uud sehr! Jedoch geschehe blos,

Was du für Recht erkannt. Mit diesem kommst du wieder

Ein wenig zu dir selbst, und hebst die Augculicder

lim Antwort willen auf, in dessen sein Gezelt,

Der dich von Anbeginn, und vor dem Nichts der Welt,

Zum Schlachtlamm auserkießt. Sein Antlitz aber schauet

Dich nebelfinster an. Es schneidet dich, und drauct

Zornstralend lantcr Blut; das Schwerd in seiner Hand,

So dich zerstücken will, ist anders nicht bewandt,

Dann deines in dem Thal des Josavhats zu brauche»,

Wann du den Sündenrest in Feucrpcchvfuhl tauchen,

Uud überdamvfcu wirst. Jetzt gehet erst das Flehn,

Herzpochen, Wehgeschrey, Lähnklapfen, Händcdrchn,

Mein Jesus, mit dir an, da du, auf den du bauest,

Unherzzertrümmcrt nicht mit nassen Blicken schauest,

Wie er, den du verklärt, sich gegen dir gebahrt,

Und voller Zorubcgier nunmehr schon auf der Fahrt

Dich hinzuwürgen ist. Du suchest aller Enden,

Und findest nirgend nicht, wohin dir anzulanden,

O Angstmensch, tröstlich sey; nimmst endlich deinen Lauf

Nach deinen Jüngern hin, hebst Hand und Armen auf.

Man wird mich, sagest du, iu dieser Stunde fangen,