Druckschrift 
8 (1839)
Entstehung
Seite
528
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Vermischte Schriften. Erster Theil.

Es würde Muhe kosten, einem -Heinsins und Spence dieinnere Ungereimtheit ihrer Meynungen so deutlich zu zeigen, daßsie selbst davon abstehen zu müssen glaubten. Ein Glück also,daß uns ein altes Epigramm in der Anthologie des Rcphalasdieser Mühe überhebt, in welchem wir einen Athleten Glykon,aus den Zeiten des Horaz, kennen lernen, der zuverlässig keinanderer gewesen, als der, welchen Horaz selbst zum Beyspieleangezogen^). Es lautet so:

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Ich sage, daß der Glykon, auf dessen Tod dieses Epigrammgemacht worden, eilt Zcitvcrwandtcr des Horaz gewesen. Dennob schon der Verfasser desselben nicht völlig gewiß ist, indem eseinige einem Ann'pater, andere einem Phillppns zuschreiben:so haben doch beide, wenn man unter crstcrm den Thcssalonicrverstehet, zu den Zeiten des Augustus gelebt. Das Beywortdes Unüberwundenen, welches sowohl Horaz , als der grie-chische Dichter diesem Glykon giebt, scheinet die Sache vollendsaußer Streit zu setzen.

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(°) ä,nt». l?Ll>Ii. csrwen 78S. LSit. Neis. p. t«8.