Griechische Anthologie.
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Laertius gelesen zu haben, daß der pcripatetischc Philosophkon, das dritte Haupt dieser Schule nach dem Aristoteles, einvorzuglich guter Ringer gewesen sey. Weil nun dieser Lykon,wegen seiner süßen Beredsamkeit auch wohl Ghkon gcnennetworden: so entschied Heinsius, daß Horaz keinen andern, alsihn gcmeynct habe. Es ist sonderbar, auf diese Weise einenPhilosophen, der zum Vergnügen und der Gesundheit wegen dieGymnastik übet, in einen Ringer von Profession zu verwandeln.Und doch ist diese Meynung des Heinsius noch lange so aben-theucrlich nicht, als eine andere, welche Spcnce uns gern ein-geredet hätte. Weil nehmlich der farnesiscbe Herkules, eineder berühmtesten Bildsäulen, die aus dem Alterthume übrig ge-blieben, nach Aussage der Aufschrift, von einem Künstler, Na-mens Glyr'on, gearbeitet worden: so urtheilte Spence, der sogern Anspielungen auf Kunstwerke in den alten Dichtern fand,daß eben diese Bildsäule schon zu den Zeiten des Horaz vor-handen und berühmt gewesen, und daß sie es sey, welche derDichter, unter dem Namen ihres Meisters, wolle verstandenwissen (v). Er machte also aus einem Ringer, einen Gott; auseinem Menschen, einen Stein.
(") ?be lnkcrinllon vn lbe bslis ok lbe I'srneke Hercules teils us,il wss mktlie b> an »rlikt cslleil l-I^con. ^s ve now csll it, tbe ?»r-riete Ilercules, für >Iikli»clion^ lbe^ mi^bt vvry »eil ok ol>I Iiilve cslleilit, Nie Hercules Kl^cvnis, kor »>e kilme reiito». Sucb Siklinclions »er«more necekkiir^ lbe», lbilll nov; becktuke tbex bitä it inucb greitter nuwborok klstues in lioine ok »IS. Ik lbe^ ulii ukuklli^ cklU lbl» kixure, tbe ller-cules Klxconis, in Horktce's time; bs migbt verv ^vell esll il, Ute <ZI^-con, in verke.
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