Druckschrift 
8 (1839)
Entstehung
Seite
103
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Antiquarischer Briefe vier lind dreißigster. 103

Aber doch wollte er es nicht wagen, anstatt Skates, ^A-ttlieszu schreiben: und diese wichtige Neuerung war dem Herrn Klotzallein vorbehalten.

Vier und dreyßigster Brief.

Sie fragen, worauf ich mich in einem meiner Vorigen ge-gründet, wenn ich von Nattern gesagt, daß er mit seinen In-strumenten und Handgriffen geheim gewesen?

Nicht blos auf das Werkzeug Parallcllinien zu schneiden,das er zwar dem Hn. Guay mittheilte, aber dem ohngeachtctin seinem Werke weder mit stechen ließ noch sonst beschrieb,weil es in Frankreich und Italien noch nicht bekannt sey.

Nicht blos darauf: sondern noch aus einen ganz andernUmstand. Aber gedulden Sie sich. Hr. Klotz hat uns NattcrsLeben versprochen. Wenn es wirklich das Leben des Künstlerswird; wenn es keine blosse Zusannncnstopplnng topischcr undchronischer Kleinigkeiten, kein kahles Verzeichnis; seiner hinter-lassenen Werke wird: so wird Hr. Klotz diesen Umstand nichtblos berühren, er wird sich weitlänstig darüber auslassen. Dawerden wir sehen, wie bekannt er in den Werkstätten ist; wieoffenherzig die Künstler gegen ihn gewesen!

Und Natter hatte nicht blos seine Geheimnisse. Natterwar überzeugt, daß auch die Alten die ihrigen gehabt hatten. Geben Sie Acht, wie viel Wichtiges und Neues uns Hr.Klotz von beiden diesen Punkten sagen wird!

Zweyter Theil.

1769.

Fünf und dreyßkgfter Brief.

Ich darf es wiederholen:^)Was gegen meine Deutungdes so genannten Borghesischen Fechters zur Zeit noch erinnertworden, ist nicht von der geringsten Erheblichkeit."

(°) S. den ersten Theil dieser Briefe S. 43.