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Alte und neue Alphabete : über hundert und fünfzig vollständige Alphabete, dreissig Folgen von Ziffern und zahlreiche Nachbildungen alter Daten u.s.w. für den praktischen Gebrauch, nebst einer Einführung über "Die Kunst im Alphabet" / von Lewis F. Day
Entstehung
Seite
IX
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Beschreibendes Verzeichniss der Abbildungen. IX 48. ENGLISCHE INITIALEN. Aus einer Handschrift im British Museum. Auf zartem, rothem, mit der Feder gefertigtem Ornamentgrunde. Um 1400. 49. GOTHISCHE MINUSKEL. Aus der Kirche des HI. Franziscus zu Prato. Einfache Formen, in Marmor gehauen und mit Cement gefüllt. Um 1410. 50. ENGLISCH. Gothische Inschriften. Stein. Vom Denkmal Richards II. in der Westminster-Abtei und anderen aus derselben Zeit. Um 1400. 51. DEUTSCHE HANDSCHRIFT. Gothische Initialen. 15. Jahr- hundert. 52. DEUTSCHE HANDSCHRIFTEN. Gothische Initialen. Charakter ristisch ist die Verdickung der gebogenen Striche. Die Schwellung tritt nicht allmalig, sondern plötzlich ein; dies ist auch in anderen deutschen Handschriften derselben Zeit der Fall. 1475. 53. DEUTSCH. Von der Inschrift auf einem Denkmal für Georius Grafen von Lewenstein im Dom zu Bamberg. In Messing geschnitten, Eine Art Mittelding zwischen Majuskel und Minuskel. 1464. 54. HANDSCHRIFTLICHE INITIALEN. Die Endungen wieder recht flott gestaltet; weil jedoch derartige Buchstaben(ver- gleiche auch 42 u. s..) gewöhnlich farbig, meist roth sind, so verursachen ihre Ausläufer nicht solches Durch- einander in den Schriftlinien, wie es schwarze thun würden. Um 1475. 55. FRANZÖSISCH. Von der Inschrift auf einem Bilderrahmen im Louvre. Die leichte, aber charakteristische Krümmung und Verschlingung der Abschlüsse rührt vom Pinsel her. Beachte die Wiederkehr des geradwinkeligen E, welches mehr einer früheren Periode eigenthümlich ist. 1480. 56. VON EINER INSCHRIFT auf dem Grabstein des Herzogs Albert von Sachsen, in Meissen. Ein Mittelding zwischen römischen und gothischen Typen. 1500.