Die Kunst im Alphabet.
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14. Fränkisch-gallische Handschriften.Üherschriften. 7. Jahrhundert.
der deutschen , englischen, französischen, italienischen,spanischen, je nachdem.
Zunächst von der lombardischen Art, welchein Italien vom 8. bis zum 11. Jahrhundert vor-herrschte. Sie ist nicht, wie der Name glaubenmachen kann, eine Erfindung der Lombarden; diewaren noch langbärtige Eroberer und erfanden nichts.Die Schriftart war nicht einmal auf Nord-Italien beschränkt; sie kam nur gerade hier zuerst auf undso ward alle spätrömische Schrift (nach dem Kaiser-reich) lombardisch genannt.
Wie schon auseinandergesetzt, war die Unzial-Schrift ein Mittelglied zwischen den gradlinigen Ver-sahen und den runderen Federformen. Das Lombar-dische zeigt eine weitere Uebergangsstufe. Der Mannder Feder hatte sich noch nicht ganz zwischen geradenund gebogenen Linien entschieden; er schwanktezwischen dem eckigen M und Ν und den gerundetenFormen (19, 20, 40). Schliesslich entschied er sichfür die ausgebauchten ^ orm en, welche wir in ihrer