Die Kunst im Alphabet.
Querschlages, um den Strich seines Buchstabensabzuschliessen. War jener breit , so war keinAnlass, den Schlag über die Breite des Strichesselbst hinauszuführen. War er dünn, so war esleichter, der Gefahr, die Grenze zu überschreiten,zuvorzukommen und den Endschlag frei auszudehnen.Einen geringen aber immerhin bemerkbaren Unter-schied im Charakter macht der Winkel aus, in welchendie Striche abgestumpft oder abgeschnitten werden.
Beim Arbeiten mit der Feder begegnet dieseSchwierigkeit des Strichendes nur in sehr starkenBuchstaben. Bei kleiner Schrift folgen die Stricheder Feder natürlich. Sie beginnen eckig undverjüngen sich allmählig oder umgekehrt, oder siewerden in der Mitte breiter, gemäss dem Drucke
27. Römische Cursiv• Schrift.