59
Pfund feines Gold? Aber liegt es nicht in meiner Kassein Gestalt von 1255 Mark oder 125 goldenen Zchnmark-und l'/in goldenen Fünfmarkstücken? Den 3100teu Theil diesesKasscnvorraths finde ich, wenn ich ganz einfach mit 3100 in1255 dividire. Das macht 0,40484. Und da ich, um meine300 Franken zn beschaffen, 600mal diesen Bruchtheil Goldbrauche, so muß ich nun mit '600 multipliciren. Das ergibt242,90 Reichsmark. Also sagen mir die beiden Gcsetzestcxte,ncbcncinandergchalten, ganz einfach und deutlich, was icheigentlich zu thun habe, um dem Manne in Bordeaux seincuWillen zu thun. Bei der Verwechselung von Mark in Frankenbrauche ich nur 242,90 deutsche Ncichsgoldmark, um 300 fran-zösische Franken zu machen, oder, die Sache ans die leichte Zahl100 zurückgeführt, den dritten Theil, d. h. 80,96^/z, sagenwir rund 81 Mark, um mir 100 Franken zu bereiten. DerDanzigcr hat sich von seiner Seite dieselbe Rechnung ge-macht, nur umgekehrt gefunden, wieviel Napoleons er sichvon Nantes beschreiben muß, um den ihm geschuldetenBetrag von Mark daraus herzustellen. Natürlich ist er ganzauf dasselbe Resultat gekommen: 100 Franken in Gold geben80,962/z Mark in Gold. Diese Ziffer also, es ist kaum nöthig,das jetzt noch zn sagen, ist der Ausdruck des wechselseitigenVerhältnisses der Zahlungsmittel beider Länder zueinander.Sie enthält die Angabc des „WechselparicurseS". Undsie enthält sie auf die untrüglichste, zuverlässigste, unver-änderlichste Weise. Weun jeder Staat nur treu und festan seinem eigenen Münzgcsctze hält und dieses Münzgcsctzauf rationeller Grundlage rnht, so ist damit die beste allerMüuzcouvcutioncn gegeben. Wie aber das Gesetz beschaffensein muß, um eine vernunftgemäße Grundlage zu haben, ist