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solch cincn Sovereign zahlten, jctzt abcr^) 6'/« Thaler'zahlen müssen, so könnte man sich vielleicht fragen, ob nicht"einer der beiden Beschwerdeführer ein bischen verrückt sei.Aber beide sind bei ganz gesunden Sinnen und haben mitihren Klagen gauz recht. Ja, trotzdem wir es als Misstandbezeichnen, mehr als früher für den Sovereign zu geben,und die Niederländer den Misstand darin finden, daß sieweniger geben, trotzdem könnten wir noch in dem EinenPunkte zusammeustimmcn, daß uach dem Marktpreise derMetalle wir beide mehr für das Pfund Sterling gebensollten, als wir thun. Denn, wie die Holländer, befindenwir uns in der Lage, nach dem Silbcrgchalt unsererThaler berechnet, die Sovercigns, über deren Theuerungwir klagen, noch zu niedrig zu bezahlen. Richtete sich derPreis, den wir in Silbcrthalcrn für Sovercigns bezahlen,nur uach dem Wcrthvcrhältnissc, das beide Metalle ans demWeltmärkte gegenseitig bcdiugen, so müßten wir stattwas wir als höchsten Preis gaben, vielmehr 7^ Thalerzahlen. Und damit niemand glaube, cS handle sich hierum die Mysterien des Wcchsclcnrscs, so möge au die Stelleder Tratte auf London der bisherige Sovereign gesetztsein, der als einHandclsgcgenstand beim Geldwechsler zukaufenist. Wenn wir den Sovereign cinschmclzcn und 7^ Silbcr-thalcr cinschmclzcn, so erzielen beide Mctallquautitätcn beieinem Silbcrprcise von 57 ^ auf dem Markte den gleichenVerkaufspreis; gerade so verhält es sich mit den 102 hol-ländischen Gulden, die cingcschmolzcn nicht mchr als em-gcschmolzcnc 96 Sovercigns werth sindT^
Juli 1875.