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Das Stativ.
Nur sehr feste Stativeaus Holz sind zu empfehlen.Röhrenstative aus Metallsind meistens nicht fest.
Abbildnnff 22
Andernfalls kann man über den Schieber der Kassette einenkleinen gummierten Papierstreifen kleben, welcher numeriert und zurExposition durchgebrochen wird.
Die Kassetten und die eingebauten Druckfedern müssen im Innerndunkelmatt sein, damit auf der Platte keine Lichtflecken entstehen.Rahmen, welche für kleinere Formate in die Kassette gelegt werden,dürfen nicht zu schwach sein, damit keine Fokusdifferenz entsteht.
Für laufende Aufnahmen mit Platten und Films wurden ver-schiedene Roll- und Packkassetten hergestellt. In solchen Kassettenkönnen die Platten und Films bei Tageslicht ausgewechselt werden.
Größere Apparate sind mit einer Jalousiekassette ausgerüstet.Dieselbe ist gewöhnlichauch für die nasse Kollo-dionplatte eingerichtet undwird daher oft kurzwegnasse Kassete genannt. Fürmehrere Aufnahmen in klei-nerem Format auf einergrößeren Platte dient dieMultiplikatorkassette, oftMiniatur - Multiplikatorkas-sette gnannt. Eine solcheKassette ist für Versuche,z. B. mit verschiedenen Ex-positionen mit oder ohneLichtfilter auf derselbenPlatte von der gleichenStelle des Originals sehr ge-eignet. Abbildung22. FirmaE. Ernemann, Görlitz i. S.
Die Rollkasoette fürNegativpapier wurde bereitsbei Besprechung der biblio-thekarischen Photographieerwähnt.
Von verschiedener Seitewurde für die Dokumenten-photographie der Ausbauder Packkassette für Ein-lagen zu 25 Blättern ge-wünscht.