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Abbildung 7 zeigte ein einfaches Stativ, welches das Umlegender Kamera erlaubt.
Abbildung 22 ein Ernemann - Stativ, das sehr stabil und zu-sammenlegbar ist.
Für vergrößerte Aufnahmen, besonders mit schief- oder durch-fallendem Lichte hat W. Urban, Dozent und Abteilungsvorstaud fürforens. Photographie an der Lehr- und Versuchsanstalt München einenSpezialapparat ansgearbeitet. Abbildung 23.
Abbildung 23.
Für sehr große Kameras werden Schwingstative (Figur 50) gebaut,deren oberer Kähmen auf Federn ruht, so daß beim etwaigen Schwankender Kamera oder Erzittern des Fußbodens die feinsten Striche auf derPlatte in ihrer Schärfe nicht beeinträchtigt werden, was besondersvon Aufnahmen für mechanische Reproduktion«verfahren unbedingtgefordert werden muß.
Der Verfasser hat in sein Schwingstativ Vorrichtungen ein-gebaut, mit welchen der Tisch a (Abbildung 24 u. 25), auf welchendie Handschrift gelegt wird, durch den Trieb o’ hochgehoben wird,durch t" seitwärts bewegt und durch t' der Kamera näher gebrachtoder entfernt werden kann. Die Tafel a ruht auf dem Kabinen ir,welcher mit dem Trieb t' auf Kugellager vor- und rückwärts bewegtwerden kann. Die Kugellager sind in dem Balkenrahmen des Stativcseingebaut. Diese Einrichtung erlaubt eine richtige Einstellung desOriginals ohne die Mattscheibe verlassen zu müssen.
Der Verschluß und die Mattscheibe.
In der Dokumentenphotographie genügt als Verschluß der Ob-jektivdeckel, der zur Beleuchtung abgenommen, daun w ieder aufgesetztwird. Die Reproduktionsobjekte besitzen daher gewöhnlich auch keineneingebauten Verschluß.
Lichtstarke Objektive verlangen eine genauere Einstellung alslichtschwache. Wird von der Aufnahme große. Schärfe verla ngt, so