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Ein die Gelatine zugleich härtender und kontrastbildender Ent-
wickler ist:
Hydrochinon. 2 g
Natriumsulfit (wasserfrei) .... 20 g
Formol. 40 Tropfen
Wasser bis zu dem Volumen von 100 ccm
Ein konzentrierter Metol-Hydrochinon-Entwickler, dersich auch gut auf der Reise hält ist:
I. Wasser (dest.). 250 ccm 1
Metol. 3 g \ zuerst
Hydrochinon. 8 g J ^° sen
II. Wasser (dest.). 250 ccm 1 warm
Natriumsulfit (krist.). 60 g J lösen
III. Pottasche. 30 g
Zuerst wird I und II gemischt, dann III zugegeben und kräftiggeschüttelt. Nach dem Erkalten wird filtriert. Ausscheidende Kristallewerden durch Erwärmen und Beigabe von etwas Wasser gelöst.
Der konzentrierte Entwickler wird zum Gebrauch 3 — 5 mal mitWasser verdünnt.
Metol ist ein sehr gebräuchlicher Entwickler. Er bringt dasBild schnell und arbeitet weich. Mit Sulfit ist es bei Luftabschlußsehr haltbar, jedoch vor Licht zu schützen. Durch die Kälte wirdseine Wirksamkeit vermindert, ohne 1 sie durch Erwärmen wieder zugewinnen. Es ist im Handel unter den verschiedensten Empfehlungs-namen z. B. Brilliantentwickler, allein oder mit dem langsamer undhärter arbeitenden erhältlich.
Hydrochinon empfohlen. Dasselbe ist in Wasser ziemlichlöslich und hält sich gut in verschlossener Flasche. Frisch schieiertes gern.
Dem Adurol sowie dem Brenzeatechinentwickler werdenähnliche Eigenschaften beigelegt, wobei ihm aber eine größere Halt-barkeit, geringere Empfindlichkeit gegen Temperaturschwankungen undklare Entwicklung zugeschrieben wird.
Amidolentwickler für Tropen (38—40 ü ):
Wasser. 1000 ccm
Amidol (Diamidophenol) .... 5 g
Natriumsulfit (wasserfrei) .... 30 g
Ammoniumsulfat (Kristall) . . . 250 g
Der Entwickler hält sich zusammnngesetzt nicht lange, gibtaber bei 40°/ n noch sehr gute schleierfreie Negative.
Das in Wasser leicht lösliche Amidol kann sonst auch ohneAlkali benutzt werden. Es ist deshalb für Platten, welche mit Alkaligern kräuseln, sehr geeignet.
Auch folgender Glycinentwickler hat sich nach Saal fürdie Tropen bewährt:
4 *