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Die Photographie historischer Dokumente : nebst den Grundzügen der Reproduktionsverfahren / von P. R. Kögel
Entstehung
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Zum Gebrauche nimmt man für normalbelichtete Platten vonLösung I 1 Teil mit 4 Teilen Wasser.

In zwei getrennten Lösungen:

Lösung I. Wasser (warm). 1000 ccm

Natriumsuffit. 100 g

Glycin. 20 g

Lösung II. Wasser. 1000 ccm

Pottasche. 100 g

Für richtig beleuchtete Platten mischt man gleiche Teile vonLösung I und II und einen Teil Wasser.'

Für überexponierte Platten nimmt man von Lösung II weniger,für unterexponierte mehr. Man kann die Lösung II zu diesem Zweckder Lösung I während der Entwicklung langsam beigeben.

Für Bromsilberpapier.

Lösung I. Natriumsnlfit. 26 g

Wasser. 400 ccm

Glycin. 4 g

Lösung II. Pottasche. 20 g

Wasser. 200 ccm

Zum Gebrauch mischt man 2 Teile von I und 1 Teil von IImit 2 Teilen Wasser.

Für Standentwicklung (bei nicht mehr als 15° Celsius): 1 )

Wasser (warm). 200 ccm

Natriumsulfit. 1,5 g

Soda. 25 g

Glycin. 1,5 g

Nach der Lösung dieser Bestandteile wird 800 ccm kaltes Wasserund 15 Tropfen 10 °/ 0 Bromkalilüsung beigegeben.

Warme Entwickler muß man vor Gebrauch abkiihlen lassen, weil

sie sonst zu schnell arbeiten und gerne Schleier verursachen.Kontrastbildender M e t o 1 - H y d r o c h i n o n - Entwickler:Wasser. 1000 ccm

NatriumsulfitHydrochinonMetol . .

Pottasche .

100 g

7,5 g5 g40 g

Die Chemikalien sind getrennt nacheinander zu lösen.

l )Die Standentwicklung als Universalmethode für alle Zwecke. VonE. Bleck, neubearbeitet von W. Wolf-Czapek. Deutsche VerlagsgesellschaftUnion, Berlin.Die Standentwicklung und ihre Abarten für den Amateur-und Fachphotographen. Ihr Wesen, ihre Ausführung sowie ihr Leistungs-vermögen auf Grund eigener ausführlicher Untersuchungen. Von Hans Schmidt.M. 2,40. Die Standentwicklung ist sehr geeignet um zweifelhaft belichtetePlatten anzuentwickeln. Dieselben können daun am besten nach den gewöhn-lichen Verfahren fertig entwickelt werden.