Verunreinigung des Entwicklers mit Fixiernatron u. a. Abhilfe ist mitFarmansch’s Abschwächer möglich, ferner mit Kaliumpermanganat undweiterer Behandlung mit saurer Sulfitlauge.
Rotschleier entsteht manchmal bei Platten, welche mit Pyro-gallol entwickelt wurden.
Man bringt dann das Negativ, das zuerst gut gewässert wird,
in eine Lösung von
Alaun. 10g
Zitronensäure. 10g
Eisenvitriol. 30 g
Wasser. 200 ccm
Anderer Rotschleier kann öfters durch folgendes Bad ent-fernt werden:
Ammoniumpersulfat. 4 g
Wasser. 200 ccm
Schwefelsäure. 2 Tropfen.
Sobald der Schleier verschwindet, wird das Negativ ohne Verzugabgespült und in eine 10°/ n Natriumsulfitlösung gebracht, damit dasBild nicht abgeschwächt wird.
Färb- oder Schlammschleier wird durch Niederschläge ausden Lösungen hervorgerufen. Man versuche denselben durch leichtesReiben mit einem nassen Wattebausch zu entfernen.
Runde helle Flecken werden durch Luftblasen auf der Plattewährend der Entwicklung verursacht oder bei langsamen Trocknendurch Pilze, welche die Gelatine zersetzen.
Das Kräuseln oder Faltenwerfen am Rande der Plattenentsteht besonders in warmen Jahreszeiten. Ein Härtebad beugt demUebel vor.
Marmorierung entsteht öfters, wenn die Schale während der Ent-wicklung nicht bewegt wurde.
Mancher hartnäckige Schleier wird durch ein Tonfixierbad in4—6 Stunden entfernt.
Wenn durch die Anwendung des Farmansch’s Abschwächers diePlatte zu dünn geworden ist, so kann man es besonders dann ver-suchen, sie zu verstärken, wenn die Entfernung des Schleiers glattvon statten ging.
11. Die Verstärkung und Abschwächung derPlatten und der Bromsilberpapiere.
Die chemische Abschwächung.
Der Farmansch Abschwächer erleichtert besonders die Schatteniu einem Negativ also z. B. den Text.
Er besteht aus:
Lösung I. Wasser. 500 ccm
Fixiernatron.50 g