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Lösung II. Wasser.100 ccm
Rotes Blutlaugensalz. 10 g
Unmittelbar vor Gebrauch werden etwa 100 ccm von Lösung Imit 10 ccm von Lösung II gemischt. Lösung II muß vor Lichtgeschützt werden.
Im sauren Fixierbad behandelte Negative müssen zuerst ge-waschen werden.
Der Ammoniumpersulfat-Abschwächer vermindert die Lichtermehr als die Schatten.
Er besteht aus:
Wasser. 500 ccm
Ammoniumpersulfat. 10 g
Schwefelsäure. 5 Tropfen.
Zur Behandlung müssen die Negative von Fixiernatron frei sein.
An gewissen Stellen des Negatives ist öfters eine mechanischeAbschwächung mehr geeignet als eine chemische. Das Negativ wirdzu diesem Zweck vorsichtig mit einem mit Alkohol getränktem Watte-bausch abgerieben, bis die notwendige Klärung erreicht ist.
Chemische Verstärkung.
Der Quecksilberchlorid- oder Sublimatverstärker. Er
besteht aus:
Wasser.100 ccm
Quecksilberchlorid. 2 g
Bromkalium. 2 g
Mit dieser Lösung wird das Negativ am Tageslicht gebleicht,in fließendem Wasser wenigstens 10 Minuten gewässert und dann mitAmmoniak (1 :10) geschwärzt.
Anstatt Ammoniak nimmt man auch das weniger deckendeNatriumsulfit 1 : 10. Am stärksten deckt Schwefelammonium (1 : 10).Die Verstärkung mit Natriumsulfit ist haltbarer als mit Ammoniakund ermöglicht ein zu kräftig verstärktes Negativ, welches man in10 °/ 0 Fixiernatron abschwächt, neuerdings mit Quecksilberchlorid-Natriumsulfit nach zu behandeln, bis die richtige Deckung erreicht ist.
Zur Behandlung der gebleichten Negative mit Natriumsulfit kanndie vorausgehende Wässerung weniger gründlich sein.
Das mit Natriumsulfit geschwärzte Negativ soll in dieser Lösungnur solange bleiben, bis Schwärzung an der Rückseite der Platteeintritt, da sonst die Deckung zurückgeht. In Ammoniak kann dasNegativ lange ohne Schaden verbleiben. Sowohl nach der Schwärzungmit Ammoniak als mit Natriumsulfit muß das Negativ gut gewässertwerden.
Das Sublimat läßt sich wiederholt gebrauchen, wenn es imDunkeln aufbewahrt wird. Ist es zu alt geworden, so wird auchstarkes Ammoniak keine Schwärzung erzeugen.
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