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Sickillgtll i Jetzt kommt eine wichtige Entscheidung.Wenn sie den Lnther ächten, das ist ein schwerer Schlag— auch für uns!
HntttN: Sie soltenS thun. Für uns wär'S Vor-teil. Das Volk würde es nicht hinnehmen und auf-stehen.
«Alle ab über die Treppe.)
III. Auftritt.
U?orms.
Der Reichstagssaal.
Im Bordergrund rechts Kaiser Karl V. auf einem Thron.Neben ihm Prinz Ferdinand, H. v. Nassau und Chisvres.Um diese gruppieren sich die Churfürsten. Weiter gegen denHintergrund die Herzöge nnd die andern Reichsfürsten,Reichsritter, Kardinälen, Bischöfe :c. Ganz in derMitte des Vordergrnndes steht Lnther, etwas ermüdet vonder eben gehaltenen Rede. Der Kanzler des Erzbischofs vonTrier , Joh. v. Eck, steht bei dem Kaiser und spricht leise undangelegentlich mit ihm und seinen Räten Nassau unö Chivvres.In der Versammlung herrscht aufgeregte Unruhe, welche zurfieberhaften Spannung wird, wie Eck sich vor dein Kaiser ver-beugt und mit etwas affektiertem Stolze ans Luther zuschreitet.
Eck (laut; etwas erregt-) Die kaiserliche Majestät er-öffnet Euch, daß — sintemal die hohe Reichsver-sammlung nicht ein theologisches Concilium ist EureGründe hier nicht können widerlegt werden. Ihr solltEnch auch nicht hier in langen Reden gegen den Vor-wurf der Ketzerei verteidigen — (laut!) Dieweil hier-über der heilige Vater und das Concilium allein zuentscheiden haben — sondern in kurzen klaren Wortenerklären, ob Ihr wollet widerrufen oder nicht!
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