Aufenthalt im Gefängnis von Hain und der Aufenthalt inEngland . Der erstere brachte ihn zur ernsteren Lektüre,der letztere zur Anschauung eines praktischen und frei reg-samen Volkslebens, Sein Umgang mit der Bücherweltbewegte sich vorzugsweise in Werken über Artilleriewissen-schaft, die er auf der Kriegsschule von Thun studiert hatte,und in sozialistischen Abhandlungen, die er in seinenSchriften propagandistisch verwertete, wie der Graf vonParis auch in unseren Tagen gethan hat. Von seinemGefängnis in Harn aus lieferte er Korrespondenzen in dieZeitungen (z. B. in das „Journal du Pas de Calais");zeitlebens hat er mehr vom Journalisten (uud nicht derbesten Kategorie) an sich gehabt, als vom Herrscher. Vonseinem Aufenthalt in Amerika hatte er nicht viel übrig!nach der Affaire von Straßburg hatte ihn Ludwig Philippmit diesem Exil begnadigt, zu dem er sich verpflichtete, vondem er sich aber nach kurzer Unterwerfung wieder unternichtigen Vorwänden entband. Gelöbnisse haben ihn niebelästigt.
In England trieb er sich viel in dem übelsten Zigeuuer-tum der aristokratischen Gesellschaft umher. Der HerzogKarl von Braunschweig, zinnobrischen Angedenkens, ge-hörte dort zu seinen Beschützern, schoß ihm auch, heißt es,Uniformen und Geld vor für die Expedition von Boulogne .Die Uniformen sollen früher einmal für eine Invasiondes Herzogtums Brauuschweig angefertigt und mit Hilfekunstfertiger Hände in die Uniformen der heroischen Kaiser-zeit umgewandelt worden sein. Ein Theil der Wechsel,welche dem Herzog damals ausgestellt waren, wurde sehrbald nach der ersten Präsidentschaft wähl durch die Ver-mittlung eines Londoner Bankiers eingelöst. Den größerenTeil der Unkosten von Boulogne bestritt aber die schöneMiß Howard, die den Prinzen wirklich liebte. Die kleine