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2 (1894) Charakteristiken
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her andringenden Gedaukcnvorstöße, sondern noch mehrkraft des fortwährend einschießenden geschichtlichen undliterarischen Materials. Wer nach Analogien zn HillebrandsVielseitigkeit und Denkselbständigkeit ich sage hier nochnicht Neigung znni Paradoxen sucht, wird nicht umhinkönnen, auch aus Carli»le zu gerateu. Aber neben manchemZutreffenden, wie viel Verschiedenes! Das mürrischeStaceato der Carlyleschen Ausbrüche, welche ihre An-spielungen aus zahllose Thatsachen wie Steingerölle her-nnterschleudern, setzt alles als bekannt voraus uud läßtuicht zu Atem kommen. Die Facetten der HillebrandschenDarstellung setzen immer nnd immer wieder neue Figurenins Licht, erweekeu nicht bloß die Lust, sondern zeigen auchden Weg, die Belehrung zn vervollständigen.

Der Gesamttitel dieser Publikationen lautet! vs Ig.sooists äs ösrlin 1798 ä 1815, cl'^rss cies eorrs-spvnclÄllcks st clss Mswoirss 6n tsu^ps pudliss cls 1859ä 1869. Das erste Kapitel (in der Revue vom 15. März1870) trägt die Neberschrist: I^s monäs israslits st, Issi6ss8 nouvsllss; es ist der eingeheuden Schilderungjener Gesellschaftskreise gewidmet, in welchen damals dieneue Generation der Philosophen und der künftigenRomantiker sich um Henriette Herz versammelte, voranSchleiermacher und die Schlegel. Das zweite Kapitel mitder Überschrift: I^ss OriZill^ux mit Rahel als Mittel-punkt erschien Ende April. In die Fortsetzung schlugder Krieg hiueiu. Trotz und während desselben erschiendas dritte Kapitel im Novemberheft. Es nannte sich: I^srsvsil cl'uus nat-ion. An diesen Stoff knüpft eine Noteder Redaktion in bezeichnender Weise an. Ohne Zweifelnm sich zu entschuldigen, daß sie wage, die Arbeit einesDeutschen über Preußeu zu briugeu, will die Redaktionan dieser Schilderung des Befreiungskriegs die Franzosen