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letzten Kräfte während der Krankheit der Vorbereitung nndOrdnung des Stoffs nach vollendet; er sollte bis Ende 1852reichen. Unter den Fachleuten, mit denen sich der Verfasseröfter schlecht vertragen hat, ist dieser rein historischen Arbeitnicht ungeteilte Anerkennung geworden ', mir will scheinen, daßzwei Elemente ihr besonderen Werth verleihen ^ Verständnis desLandes auf Grund so durchdringender Kenntnis und diefleißige, scharssinnige Ausnutzung einzelner Archive. Abervielleicht haben die von diesen zwei Elementen durchsetztenBestandteile so viel Licht aufgesogen, daß anderes dafürmehr im Schatten geblieben ist. Seinen berechtigten Platzin unserer Geschichtschreibnng wird dem inhaltreichen Werkeniemand streitig machen.
Ich habe bis jetzt vornehmlich der französisch nnddeutsch geschriebenen Werke gedacht. Daneben gingen be-kanntlich englische und italienische her. Die letzteren fallender Zahl und Bedeutung nach am wenigsten ins Gewicht,bestehen aus Beiträgen in der seitdem eingegangenenWochenschrift „R,a,8ssgna. sedtimairals" und in der „Anovs^.utoloZig.". Eiue gelehrte Gesellschaft als Mittelpunktfür die florentinische Welt der Intelligenz, der oiroolotUoloZiLo, ist hauptsächlich Hillebrands Werk.
Hat er viel mehr über Italien als in dessen Sprachegeschrieben, so nimmt seine englische Schriftstellerei in demletzten Jahrzehnt einen großen Platz nnter seinen Leistungenein. Man weiß, daß gerade seit einem Dezennium diehalbmonatlichen „Rsvls^s" recht eigentlich das Geistes-leben Englands beherrschen nnd selbst den Einfluß dergrößten Blätter, die „Times" nicht ansgenommen, zurück-gedrängt haben, fürwahr kein schlechtes Symptom sür dasöffentliche Leben dieses ernsten, männlichen Volkes. Diedrei Lvvis^vs, von welchen aus heutzutage die treibendenIdeen sich Bahn brechen, sind.' Lontsm^oi-ar^ ^sinstssutll
Ludwig Bomberger's Gos. Schrislen. II. 1Z