war beständig im Munde derer, die sich der gleichen Aufgabewidmeten. Das nützlichste seiner Werke, das für langeZeiten einer der Grundsteine dieser besonderen Wissenschaftbleiben wird, sind die „Materialen zur Erläuterung undBeurteilung der wirthschaftlichen Edelmetallverhältnisse undder Währungsfrage" (in zweiter Auflage 1886 in Berlin erschienen)"). An dieses Werk, welches vor allem Soetbeersunsterbliche Leistung auf monetarischem Gebiete bleiben wird,knüpft sich die wichtige Frage: wer in der Zukunft seineArbeit fortsetzen wird. Denn die Entwicklung dieser Dingeist gegenwärtig in so raschem Fluß und ihre Bedeutung fürdie Welt ist so sehr im Wachsen, daß alles, was stehenbleibt, sosort veraltet. Schon ein Jahr nach Vollendungder ersten Auslage sah sich der Verfasser genötigt, eine er-gänzte neue zu veranstalten, und nur die Zeit hat ihm ge-fehlt, weiter damit fortzuschreiten. Auch in seinem Sinnmüßte sich jetzt ein Nachfolger finden, welcher diese, aller-dings recht schwere Erbschaft anträte. Daß ein solcherauch uach Soetbeers Meinung, vorerst nicht in Sicht ist,zeigt am besten die Größe des Verlustes, welcher dieWissenschaft mit diesem Tode getroffen hat. Am nächstenkommen noch die Jahrespublikationen des Münzdirektorsin Washington , jetzt Eduard O. Leech, und seines Kol-legen des Ovinptrollsrs oL t,lls (ürrrreno^, jetzt E. S.Laceu. Aber gerade als Mitarbeit und Gegenprobenamentlich auf den Bericht des Münzmeisters , hattenSoetbers fortlaufende Registrierungen noch einen besonderenWert. Wie viele hervorragende Währungsstatistiker auchin den übrigen Ländern noch an der Arbeit seien, es wirdwohl Niemand der Behauptung widersprechen, daß anUniversalität und Vollständigkeit die Arbeiten Soetbeers
*) Bei Putttamer und Mühlbrecht.