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die Namen aller, auch ganz obscurer Personen, diean gewissen Vorgängen oder Sitzungen Teil nahmen,verzeichnet. Aber da auch das ganz kurz abgethan ist, sodarf man sich damit trösten, daß demjenigen, welchen ge-wisse Episoden besonders interessiren, damit ein Liebesdienstgeleistet wird, der die dafür Gleichgültigeren nicht stört.Den denkwürdigsten Oertlichkeiten der Kriegführung sindkleine übersichtliche Pläne beigefügt.
III.
Damit sei einstweilen über die Methode genug gesagt.Es wird auch daraus schon von selbst sich ergeben, daßder Stil ein natürlich einfacher und prägnanter ist. DieSätze gleiten angenehm dahin und lassen keinen Augenblickden Gedanken aufkommen, daß mit der Darstellung nachirgend welcher Seite hin ein besonderer Effekt erreichtwerden soll. Die Form stimnit darin ganz niit dem Geistder Darstellung zusammen, welche die leibhaftige Objekti-vität ist. Obwohl wir es der Hauptsache und der Ankün-digung des Verfassers gemäß mit einer Kriegs- und Feld-zugsgeschichte zu thun haben, leuchtet doch ein, daß diesenicht losgelöst von den inneren Zuständen Frankreichs ge-dacht werden kann, und nichts entspräche weniger demSinne des Autors. Vielmehr, wenn auch die militärischenEreignisse mit einer Lebendigkeit und Anschaulichkeit zurGeltung kommen, die an sich schon — man dars sagen —-spannend und unterhaltend wirkt, kommt doch ein gut Teilder Anziehungskraft auf den Hintergrund der Revolutionfelbst, über deren Schicksal die Ereignisse entscheiden. DieZustände und Personen, die Ideen, welche eingreifen, sindeng mit den Vorgängen auf den Schlachtfeldern und -nicht zu vergessen — mit den diplomatischen Zügen und