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2 (1894) Charakteristiken
Entstehung
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Bänden verarbeiteten Stoffes hinaus. Der Gegenstandwird zwar bei Gelegenheit der belgischen und der Mainzer Episode gestreift, aber er kam damals nicht zum Austrag.Erst im weiteren Verlauf der Ereignisse nimmt er deutlicherGestalt an, bis in den Verhandlungen, die zum BaselerFrieden führen, scharfe Erörterungen und greifbare Tat-sachen hervortreten.

Allein was der Geschichtschreiber bis jetzt noch nichtvollendet hat, ist von dem Litterathistoriker bereits insAuge gefaßt worden. In der von ihm herausgegebenen,,R.svus Oritiqus 6'Iristoirs st, 6s Iit.tsrg.turs" vom7. März d. I. stoßen wir auf die Besprechung des viertenBandes von Sorel's bereits mehrfach erwähntem Werke,dessen Inhalt und Geist uns immer wieder mit dem zuGrunde gelegten Werke Chuquet's zusammenführt. DieserBand trägt den bezeichnenden TitelDie natürlichenGrenzen" (Iss Iimits8 natnrsllss). Ich begnüge mich,einen Teil derjenigen charakteristischen Stellen wiederzugeben,welche Chnquet aus Sorel's Text heraushebt, entwederim Wortlaut oder sie dem Inhalt nach zusammendrängend.Für das genauere Studium muß natürlich auf den BandSorel's selbst hingewiesen werden. Auf den kürzesten Aus-druck gebracht, giebt die Darstellung den Nachweis, daßdie nach Robesvierre's Sturz eingetretene Konventsregie-rung der Moderierten, später fortgesetzt vom Direktorium,mehr als je den Krieg um ihrer Autorität nach innen hinwollte und wollen mußte, Sorel hat dafür den Namen1a gnsri-s äs mg,AiriiissQos" und daß als praktischeSchlußfolgerung daraus die Lehre der höheren Notwendig-keit dernatürlichen Grenzen", insbesondere der Rhein-grenze, hervorging. Zunächst knüpfen die Citate an dieSchwierigkeiten, welche trotz des Baseler Friedens fort-